Herr Dr. Bürstenfeger aber saß, ohne daß die Knaben es wußten, draußen bei der Tür.

Er wollte nahe bei ihnen sein in diesen gefährlichen Stunden, kein Vorwurf sollte ihn treffen ...

Gegen Abend hörte das Bombardement auf, und auch auf Plätzen und Straßen wurde es ruhiger.

Herr Dr. Bürstenfeger entließ sie aus ihrer Haft.

Als sie einige Augenblicke später im Eßzimmer auf den Stühlen standen und auf die Straße herabsahen, kam ein langer Zug Karren vorbeigefahren. Leichen von Soldaten, Polizisten und Bürgern lagen darauf gehäuft.

Nicolás wandte sich ab, Carlos aber blickte wie festgebannt hin, und da sah er, wie in diesem Haufen sich Arme und Beine bewegten, es waren noch Verwundete darunter.

Von Schauder und Angst ergriffen, floh er in sein Zimmer und vergrub sein Gesicht in die Kissen.

Den Plan, der Revolution zu Hilfe zu kommen, falls der Präsident siegen sollte, hatten sie jetzt plötzlich ganz fallen gelassen ...

Als sie nachts im Bett lagen — sie konnten lange vor Aufregung nicht einschlafen —, klopfte es mit einem Mal laut an die Haustür, es war gegen zwölf Uhr.

Carlos fuhr auf.