Als der kleine Dampfer der Sanität das Schiff verlassen hatte, fuhren Barken und Boote heran, beladen mit Orangen, Bananen, Ananas, Kokosnüssen und Käfigen mit kreischenden bunten Vögeln.
Auf einem Berg von Orangen stand eine Kiste, auf der zwei Affen hockten.
Sofort hatten Carlos und Nicolás sie gesehen. Die beiden Affen waren ganz so wie die, welche sie in Paraguay gekauft hatten.
Weil sie ihnen mit der Zeit lästig geworden waren, hatten sie die Knaben in Buenos Aires einem Straßenjungen für einen Drachen vertauscht, aber seit einiger Zeit war wieder ihr größter Wunsch, zwei Affen zu besitzen. Die Eltern hatten die Erlaubnis gegeben, auf der Reise nach Europa ein Paar zu kaufen, wenn sich die Gelegenheit bieten sollte.
Beinahe gleichzeitig mit den Knaben hatte auch Herr Dr. Bürstenfeger die beiden Affen bemerkt.
Heftig erschrocken wollte er sich schnell mit Carlos und Nicolás nach der anderen Seite des Decks verfügen.
Aber schon riefen sie: „Herr Dr. Bürstenfeger, sehen Sie nicht dort die zwei Affen, kaufen Sie sie uns, Papa und Mama haben es erlaubt!“
Einen Augenblick schwieg Herr Dr. Bürstenfeger, dann erwiderte er: „Es sei, ich weiß, es war dies der Wunsch eurer Eltern. Es wird mir aber schwer; ihr seid Zeugen, zu oft und über Gebühr haben mich die beiden unappetitlichen Vorgänger dieser häßlichen grimassierenden Tiere geärgert.“
Carlos und Nicolás hatten jetzt für Herrn Dr. Bürstenfegers Mißmut keinen Sinn, sondern waren hocherfreut, weil er zu kaufen gesonnen war.
Wenige Minuten nachher stand die Kiste vor ihnen auf Deck, und sie waren nun ausschließlich mit den Affen beschäftigt, die Welt um sich her vergessend. —