Kurz darauf trat eine Dame unbestimmten Alters neben sie an die Schiffsbrüstung.

Die Knaben hatten sie bisher nur ein einziges Mal flüchtig am Tage ihrer Abreise, unten bei Tische gesehen.

Sie war klein und hager, mit einem Gesicht voller Sommersprossen, trug ein altmodisches Kleid und Ringellocken auf der Stirn. Ihre Nase war stark gerötet; sie trug eine Brille.

„Himmlisches Panorama!“ rief sie aus und ließ beide Arme auf die Brüstung sinken. „Ach doppelt schön erscheint einem die Welt,“ und dabei schielte sie nach Herrn Dr. Bürstenfeger, „wenn man fünf Tage krank in seiner Kabine lag!“

Plötzlich hatte sie auch die beiden Affen bemerkt.

„Sieh mal an,“ rief sie aus, „was sind das für zwei allerliebste, süße Geschöpfchen!“

Sie trippelte heran und begann die Affen am Halse zu kraulen; dabei blickte sie ganz eigentümlich Herrn Dr. Bürstenfeger an.

„Wohl der Papa der beiden jungen Herren“, nickte sie und zeigte auf Carlos und Nicolás.

Herr Dr. Bürstenfeger rieb sich die Hände und schien etwas verlegen zu sein.