Herr Dr. Bürstenfeger, der alles dies gehört hatte, schaute aufgeregt zum Fenster hinauf.

Carlos und Nicolás drangen in ihn, zu erklären, wer dieser sehr seltsame Herr sei.

Herr Dr. Bürstenfeger antwortete: „Karl und Nikolaus, quält mich nicht, ich weiß es selbst nicht!“

Er saß noch lange in Gedanken versunken unter dem Mangobaum. Dann stand er auf und spazierte mit den Knaben im Garten umher.

Sie stiegen die breite steinerne Treppe zum Wege nach Silvestre hinab und standen am Rande des urwaldbewachsenen Abhanges.

Ein Nachtvogel sang, der Mond schien in den Wald. Die Kronen zweier geknickter Wandrerpalmen ruhten schwer auf Lianen, die sich um Agaven schlangen.

Herr Dr. Bürstenfeger seufzte. Carlos und Nicolás dachten: ob es wohl in Deutschland auch so schön ist?

Nun stiegen sie wieder zum Garten hinauf.

Nochmal saßen sie auf der Bank unter dem Mangobaum und blickten auf die Bai hinab.

Ein starker Wind kam jäh von der Spitze des Corcovado und schwoll mächtig an.