Der deutsche Bankier aus London sagte nichts. Er hatte die Hände in den Taschen, kniff sich in die Schenkel vor Wonne und dachte: ich trank und trinke noch viel mehr Whisky als er und werde nicht verrückt!
Die Exporteure und der Bankier stiegen nun die Treppe hinauf, um zu Bett zu gehen.
Draußen am Gartengeländer lehnte stumm Herr Dr. Bürstenfeger.
Am Himmel bewegten sich zwei letzte dunkle Wolkenmassen langsam dem Horizonte zu, wie abziehende Bataillone.
Auf seinem Bett lag geknebelt und an Händen und Füßen gebunden der unmögliche Kauz und stierte gegen die Decke. Ein Hausknecht und ein kräftiger Stallbursche waren bei ihm.
Carlos und Nicolás schliefen schon einige Stunden tief und traumlos in einem der Gartenpavillong ...
Kurz nach Sonnenaufgang, als die Uistiti-Äfflein in den Wäldern kreischten, brachten ein Herr mit einer Brille und zwei Männer den unmöglichen Kauz nach einem geschlossenen Wagen und fuhren mit ihm davon. Ein Rudel kleiner Straßenjungen lief im Staube jubelnd hinterdrein.
Über den Felsen Ipanemas, wo unten stark die Brandung geht, erhob sich ein Adler und flog über die Bai, hinüber nach dem Orgelgebirge.
Bald nachher stand Herr Dr. Bürstenfeger auf. Er stand vor dem Waschtisch in Gedanken versunken.
„Wie schön spielte er Klavier ... und nachher das Schreckliche!“ murmelte er. Er seufzte tief auf: „Aber man darf sich nicht beladen mit allen Qualen dieser Welt!“