Das alte blinde Mütterchen hockte noch immer in ihrer alten Stellung, ihre zitterigen Hände hielt sie gefaltet, die Augen blickten ins Weite.
Carlos und Nicolás schritten scheu an ihr vorbei; sie gingen bis ganz vorn nach der Spitze des Schiffes.
Der Steuermann auf der Brücke drehte das Rad. Langsam wandte sich das Schiff nach Nordosten.
Die Sonne neigte sich gegen den Horizont, blutrot und strahlenlos. Jetzt berührte sie ihn. Schon war sie unter.
„Die Sonne ist tot, ertrunken!“ sagte Carlos zu seinem Bruder.
In verschleiertem Blau dämmerte der Himmel weiter.
Zwei ungeheure Wolkenbänke standen gleich gigantischen Torflügeln rosenrot im Nordosten.
Und mitten auf das offene Tor zu fuhr das Schiff.
Ein junger Mann und eine junge Frau standen neben Carlos und Nicolás an der Reling. Ihre Gesichter waren verhärmt, ihre Kleider abgetragen.
Der junge Mann zeigte in der Richtung des offenen Tores.