„Das schadet nichts,“ lachte sie, „gebt nur her; Jungens haben immer schmutzige Taschentücher!“ und damit entleerte sie die Hälfte ihres Fläschchens in die Taschentücher der Knaben.

Darauf holte sie eine große Schachtel mit Pralinés aus ihrem Koffer und füllte davon Carlos’ und Nicolás’ Taschen.

Dann gab sie jedem einen laut schallenden Kuß:

„So, jetzt aber muß ich rasch wieder hinauf!“ ...

Kurz nachher lag die schöne Dame oben auf Deck auf ihrem Reisestuhl; ihr Kopf lehnte gegen ein rotseidenes Kissen; der Herr mit den Ringen fächelte ihr Kühlung zu mit einem großen japanischen Fächer und redete leise und eindringlich auf sie ein.

Sie lächelte nach einer Weile und nickte.

Ganz in ihrer Nähe saßen Carlos und Nicolás stumm auf einer Bank und knabberten an ihren Bonbons.

„Du,“ sagte Carlos, „hier habe ich einen mit Likör!“

Ganz weit hinten stand Herr Dr. Bürstenfeger vor einer schwarzen Tafel und konstatierte freudig: „Drei Meilen mehr als gestern!“

Gegen Abend waren die Knaben wieder auf Zwischendeck.