„Herr Kapitän, ist es erlaubt, dem armen Mann etwas Geld zu geben?!“ fragten aufgeregt Carlos und Nicolás.
„Erlaubt ist es schon, und brauchen wird er es wohl auch!“ lächelte der Kapitän.
Carlos und Nicolás wollten sofort in die Kabine laufen, um ihre Sparbüchse zu holen.
Aber Herr Dr. Bürstenfeger hielt sie zurück: „Ihr habt keine Zeit, der Leichter fährt schon ab!“
Er zog sein Portemonnaie aus der Tasche und gab einem Matrosen ein Goldstück, der schnell das Fallreep hinunterlief und es dem noch immer laut weinenden Mann hinreichte.
In diesem Augenblick fuhr der Leichter weg.
„Gracias, gracias, Señores, que Dios se lo pague!“ rief schluchzend der Mann und winkte mit dem Bündel zum Schiff hinauf ...
Es war schon lange dunkel, als der letzte Kohlenleichter abstieß. Kurz darauf lichtete die Lombardia die Anker und verließ die Reede.
Carlos und Nicolás standen noch lange auf Deck und sahen stumm nach den steilen Felsen der Insel, die allmählich in der Dunkelheit verschwanden.
Es war ihnen traurig zumute.