„Ja,“ antwortete Nicolás „denn wir sind ja selbst darauf!“
„Du bist mir ein trauriger Patriot,“ antwortete der Herr aus Coruña und klopfte ihm auf die Schulter, „ich bin ein Spanier, und jener dreckige Kasten ist es auch, ich wünsche ihm von ganzen Herzen den Sieg!“
Damit richtete er sein Fernglas wieder nach dem Horizont.
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Als Carlos und Nicolás kurz darauf nach Zwischendeck gingen, waren sie aufs höchste überrascht: dort stand der blinde Passagier von gestern und putzte eifrig Blechteller.
Er sah die Knaben, und sein Gesicht hellte sich auf. Rasch kam er auf sie zu, erfaßte ihre Hände und drückte sie lange und herzlich: „Tausend Dank, meine kleinen Herren, Sie haben mir einen großen Dienst erwiesen.“ Tränen standen in seinen Augen. „Von einem Matrosen habe ich erfahren, daß Sie es waren, die mir das Geld schenkten.“
„Ja, aber wie sind Sie wieder aufs Schiff gekommen?!“ riefen Carlos und Nicolás.
„So ... mit einem Boot!“ antwortete er und zwinkerte schlau mit den Augen.
Jubelnd liefen Carlos und Nicolás zu Herrn Dr. Bürstenfeger: „Der arme Anarchist ist wieder da!“
Gleichfalls überrascht hörte Herr Dr. Bürstenfeger die Nachricht. Schließlich meinte er nicht ohne Bedenklichkeit: „Er wird sich doch nicht wieder eingeschmuggelt haben?“