Darauf bestieg Carlos sein Ponny, und Miguelito und Nicolás reichten ihm Pepito hinauf.
Carlos und Nicolás aber machten, daß sie schnell fortkamen, denn sie fürchteten, den andern würde der Tausch bald reuen.
Carlos hielt das Kind vor sich auf dem Sattel wie ein Bündel, sie ritten im Trab, mußten aber gleich halten, denn es wäre beinahe heruntergefallen.
Sie ritten im Schritt weiter und nach einiger Zeit wollte Nicolás es tragen.
Wieder hielten sie an und Carlos reichte es ihm hinüber, was nicht ohne Lebensgefahr war für den kleinen Pepito.
Nach zehn Minuten beschlossen sie abzusteigen, denn er war nicht leicht zu tragen, außerdem schrie er immerfort aus Leibeskräften.
Carlos sprang vom Pferd, nahm seinem Bruder das Kind ab und legte es sacht auf die Erde.
Darauf pflückten sie zusammen Gräser, machten daraus ein weiches Bett und legten es hinein. So würde es sich beruhigen.
Und wirklich, es dauerte nicht lange und das Kind war eingeschlafen.
Nicolás kniete neben ihm und betrachtete es voller Andacht, er beugte sich ganz nahe herab, um seinen Atem zu hören.