Schließlich sagte sie: „Beug’ du dich doch zuerst herab, und wenn du einen Wald siehst, so sage es mir.“

Sogleich kniete Nicolás nieder.

Juanita sah ihn eine ganze Weile ernst an, plötzlich aber mußte sie laut auflachen, denn Nicolás erschien ihr in seiner kauernden Stellung komisch.

Er blieb trotzdem noch eine ganze halbe Minute unbeweglich, dann aber richtete er sich auf und sagte ärgerlich: „Ich begann schon die Wälder zu sehen, aber durch dein Lachen hast du mir alles verdorben.“

Nach einigen Sekunden aber war sein Ärger wieder verraucht.

„Beug’ dich herab, Juanita,“ beharrte er, „bleibe eine Weile ruhig, denke immer an die Wälder, und du wirst sie sehen.“

Sie war unschlüssig; es widerstrebte ihr, etwas zu tun, wozu ihr der richtige Glaube fehlte und was ihr außerdem etwas lächerlich erschien.

Aber da sie schließlich doch ein bißchen neugierig war, stand sie auf, kniete nieder und blieb eine Zeitlang still.

Doch es wollten sich ihr keine Wälder zeigen.

Sie richtete sich auf, strich sich über das Kleidchen und sagte: „Ich sehe nichts.“