Carlos begriff das nicht recht, es war doch keine wahre Geschichte, sondern ausgedacht.
„Erzähle uns lieber das Märchen vom Swinegel und sine Fru, es ist viel schöner!“ rief Nicolás.
Herr Dr. Bürstenfeger sah manchmal auf, die Parallele schmerzte ihn.
Und Tia Lolita erzählte, um Carlos zu befriedigen, „das Märchen von Amlet“ und dann das Märchen vom Swinegel und sine Fru, um Nicolás zu befriedigen.
Herr Dr. Bürstenfeger hatte zugehört und war entzückt, er sagte sich: Hamlet ist doch eigentlich nichts für Kinder, aber wie hat sie gewußt, es ihnen nahezubringen, mit welch feinem Eindringen in die kindliche Seele!
Hundertmal schon hatte Tia Lolita ihnen das Märchen von Amlet erzählt, und hundertmal schon das Märchen vom Swinegel und sine Fru; aber es war immer wieder eine neue Geschichte für sie.
Carlos sagte: „Armer, armer Amlet, aber auch armer Polonius!“
Über das Schicksal der Ophelia jedoch waren sie sehr erfreut, Tia Lolita hatte nämlich, um ihre Gemüter nicht zu sehr zu belasten, es von Grund aus umgestaltet und einen fröhlichen Ausgang erdacht.
Nicolás sagte: „Beim Märchen vom Swinegel und sine Fru kann man auch traurig und lustig sein, die Swinegels sind komisch, aber der Hase tut mir leid.“
Tia Lolita bestätigte das, und Herr Dr. Bürstenfeger lächelte nachsichtig und milde.