Er würgte und übersetzte: „Hannibal hat seinen Regenschirm vergessen.“
Herr Dr. Bürstenfeger fuhr auf, er glaubte, Carlos erlaube sich einen Scherz. Dann aber erkannte er seine Verwirrung.
Er stand auf, ging entrüstet nach der Tür und öffnete.
Es war Tia Lolita gewesen, die schnell entschlüpft war, ohne daß Herr Dr. Bürstenfeger sie gesehen hatte.
Der Unterricht wurde fortgesetzt.
Zum Schluß kam das Freiturnen, der Gesang wurde ausgelassen.
Herr Dr. Bürstenfeger öffnete die Luke, damit frische Luft herein käme, und es wurde mit der Kniebeuge begonnen, zuerst er und Carlos allein, weil zu wenig Raum in der Kabine war.
Carlos dachte: Wir bewegen uns auf und ab wie die Kolben unten in der Maschine. Er empfand es aber nicht als einen Witz, weil er zu erbittert war ...
In der Nacht schliefen Carlos und Nicolás lange nicht ein vor Aufregung; am Morgen würden sie ihr Landgut passieren, noch nie waren sie im Schiff daran vorbeigefahren. Außerdem hatten sie einige Tage vor ihrer Abfahrt einen Brief an den Verwalter geschrieben, unter welchen die Mama ihre Unterschrift gesetzt hatte. Darin stand, daß, wer Zeit hätte: der Capataz, Ramon der Stallknecht, Juanita die Tochter des Schafhirten, Juan der Sohn des Capataz, sich, sobald das Schiff in Sicht wäre, ans Ufer begeben sollte, weil Carlos und Nicolás mit dem Taschentuch winken wollten.
Die Knaben baten den Kapitän, sich möglichst nahe an der Küste zu halten, und gaben ihm den Grund an.