Im Galopp, graziös den Oberkörper wiegend, ritt er davon.

Juanita sah ihm nach, die Rechte schlaff am Leibe; mit der Linken wischte sie sich die feuchten Spuren ab, die Nicolás weihevoller Kuß zurückgelassen hatte.

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Es war Nacht geworden, Carlos war nicht zum Abendessen zurückgekehrt, er war beim Puestero Eusebio; Gäste waren bei ihm und man hatte ein Lamm geschlachtet. Carlos hatte es abhäuten und ausweiden helfen.

Ziemlich spät ritt er heim. Seine Stimmung war etwas gedrückt, außerdem langweilten ihn bereits die Boleadoras.

Zu Hause war alles schlafen gegangen. Carlos sattelte sein Pferd ab und ließ es auf die Weide laufen. Dann ging er, die Boleadoras in der Hand, in sein und seines Bruders Schlafzimmer.

Nicolás lag im Bett, aber er schlief noch nicht; es brannte Licht.

„Wo warst du?“ fragte Nicolás.

„Bei Eusebio.“

„Freuen dich die Boleadoras?“