[260] Über Armierung nach Kalibern vgl. für 1719 die Tabelle Seite [170]; über Tonnengehalt für 1688 und 1727 vgl. Seite [177/178].
[261] Hauptquellen: de Jonge, Teil III und IV; Clowes, Teil II; Bonfils, Teil II; Chab.-Arnault; Mahan, Teil I; Troude, Teil I; Colomb; Corbett „Mediterranean“, Teil II. Besonders genau sind de Jonge und Corbett. Corbett ist sehr eingehend in strategischen Betrachtungen, doch erscheinen diese seinem Zwecke zuliebe (vgl. den genauen Titel des Werkes) etwas gefärbt. — Wenn eine Quelle Angaben macht, die andere Quellen nicht oder sehr abweichend bringen, wird sie besonders gekennzeichnet werden (z. B. nach Corbett).
[262] Die Ereignisse in den Kolonien sowie die des kleinen Krieges sollen wie bisher später zusammengefaßt betrachtet werden; wir folgen zunächst nur den Operationen der größeren Flotten.
[263] Näheres Corbett, Teil II, Seite 211. Corbett fügt hinzu: Zum Glück haben englische Admirale diese Lehre öfter durch die Tat widerlegt als befolgt.
[264] Der Prinz von Hessen befand sich in Portugal, um den König für das Bündnis gegen Frankreich zu gewinnen; als die Flotte erschien, schiffte er sich ein. Die englischen Quellen nennen ihn „den fähigsten Mann“ auf der Flotte. Er war im vorigen Kriege als Gouverneur von Katalonien die Seele des Widerstandes gegen die Franzosen gewesen und bei den Spaniern sehr beliebt; er fiel 1705 bei der Eroberung von Barcelona.
[265] Vgl. die Skizze von Cadiz, Seite [136], der nur hinzuzufügen ist, daß an der von Puerto S. Maria nach West laufenden Küste von genannter Stadt 5 km entfernt die kleine Festung S. Catalina, und 15 km entfernt die offene Stadt Rota liegt.
[266] Genauer Corbett, Teil II, Seite 228 ff.
[267] Der Jesuitenpater Hoste war der Kaplan des Admirals Tourville. Es ist anzunehmen, daß er das, schon Seite [160] erwähnte, Werk „L'art des armées navales ou traité des évolutions navales“ nach den Anweisungen Tourvilles — des neben Ruyter tüchtigsten Taktikers des Zeitabschnittes — geschrieben hat. Die Weiterentwicklung der Taktik nach 1740 baut sich gewissermaßen auf Hostes Buch auf, es soll deshalb im nächsten Bande näher darauf eingegangen werden. Über den Inhalt des Werkes siehe Quellenverzeichnis.
[268] Hauptsächlich nach Corbett, Teil II, mit dem sich die sonst benützten Quellen — Clowes, Teil II; de Jonge, Teil III; Bonfils, Teil II; Troude, Teil II; Chab.-Arnault — gut in Einklang bringen lassen, Abweichungen dort wenigstens ohne Einfluß auf Beurteilung. Einige der andern Quellen, so z. B. de Jonge und die Franzosen, bringen Taten einzelner Schiffe, meist ziemlich gefärbt zugunsten ihrer Landsleute.
[269] de Jonge, Teil III, Seite 678, und Beilage XXIV.