Hannover, Herbst 1910.

Rittmeyer
Kontre-Admiral z. D.


Inhaltsverzeichnis.

Seite
Vorwort[III]
Wichtigste Quellen-Literatur[XIV]
Verzeichnis der Abbildungen[XIX]
Vierter Abschnitt.
Die Zeit von 1739–1793.
Erstes Kapitel: Einleitung[1–10]
Kennzeichen des Abschnittes S. [2].
Geschichtlicher Überblick über denselben S. [3–6].
Seine Bedeutung für die Seekriegsgeschichte undfür die Entwicklung des Seekriegswesens: Erweiterung derStrategie [7]. — Umfang und Bedeutung der Kolonien 1740 [7]. — Entwicklungder Taktik und der Streitmittel [9].
Zweites Kapitel: Die Entwicklung des Seewesens von 1740–1793[11–44]
Weiterentwicklung der Schiffe. Vergrößerung der Linienschiffe.Vervollkommnung der Takelage. Herausbildung des Fregattentyps.Kupferung. Farbenanstrich. Beiboote. Werften [11–16].
Kauffahrteischiffe S. [16].
Fortschritte in der Nautik. Chronometer. Hilfstafeln. Entdeckungsreisen [17].
Schiffsklassen: Schiffsbestände in der englischen Marine nachsolchen um 1752, 1762, 1775, 1783, 1792. Schiffe zu besonderen Zwecken [17–19].
Waffen: Bedienung der Kanonen, die gebräuchlichen Kaliber und ihreVerteilung an Bord. Einführung der Karronaden. Handwaffen, Handgranaten. [19–23].
Entwicklung der Marinen. Organisation und Personal.In England: Admiralität, Offiziers-Ersatz, und Beförderung.Offiziersgrade. Mannschaft. Das Leben an Bord [24–27]. — In Frankreich:Amtstätigkeit der Marineminister Maurepas, Rouillé, Choiseul, Sartines,Castries [28–32]. — Offiziersgrade [33]. — Vergleich der englischen undfranzösischen Marine [33–36]. — Uniformen [36].
Die Taktik. Hostes Werk über Taktik [36–38]. — Die englischeGefechtsinstruktion. Vor- und Nachteile der Luvstellung [39]. — Die Leestellung[41]. — Die englische Angriffs- und die französische Abwehrtaktik[41–44].
Drittes Kapitel: Der Englisch-Spanische Krieg 1739 und der ÖsterreichischeErbfolgekrieg 1740–1748[45–115]
Die Anlässe zum Kriege. Der englische Schmuggelhandel inWestindien (der Vorfall mit Captain Jenkins Ohr) [45–46]. — EnglandsKriegserklärung an Spanien [47]. — Tod Kaiser Karls VI.; PragmatischeSanktion; Gruppierung der Staaten im österreichischen Erbfolgekriege[47–48].[45–48]
Der allgemeine Verlauf des Krieges. Der Englisch-SpanischeSeekrieg 1739–1744 [49]. — Der österreichische Erbfolgekriegam Lande 1740–1746 [49–53]. — Die Erhebung Schottlands 1743 [53].— Ende des Krieges 54. — Der See- und Kolonialkrieg [54–55]. — DerFrieden zu Aachen 1748 [55], die Friedensbedingungen [56].[49–56]
Die Streitmittel. Der Schiffsbestand in Frankreich 1740; dieSchiffe der Compagnie des Indes; der Verlust an Schiffen während desKrieges [57]. — Zustand der spanischen Marine, Verluste [57]. — DerSchiffsbestand in England 1739 und 1744, Verluste [58]. — Zustand derholländischen Marine [59].[57–59]
Der Verlauf des Seekrieges. Der Krieg in Westindien1739–1744: Admiral Vernon erobert Puerto Belo 22. November1739 [60]. — Französische Geschwader in Westindien [61]. — Vernon erobertChagres 1740 [62]. — Zusammenstoß englischer und französischerSchiffe [63]. — Erfolglose Angriffe auf Cartagena und Santiago de Cuba 1741[64–68]. — Englische Angriffe 1742/43 [69]. — Der Kleine Krieg. — AnsonsZug 1740–1743 [70].[60–71]
Der Krieg in den europäischen Gewässern 1740bis 1744. Die Engländer vor Toulon und Neapel 1742/43 [72]. — Versucheiner Landung in England 1744 [74]. — Die Schlacht vor Toulon 22. Februar1744 (de Court gegen Mathews) [75]; ihre Bedeutung für die Seekriegsgeschichte(Beurteilung der Gegner; Kriegsgericht über Mathews u. a.)[80–82].[71–82]
Der Krieg in den europäischen Gewässern 1744–1748.Bewegungen der Flotten 1744/45 [82]. — Die Erhebung Schottlands, vonFrankreich nicht benutzt [84]. — Angriff auf Lorient, Landung bei Quiberon1746 [86]. — England herrscht im Mittelmeer von 1746 an [87]. —Siege der Engländer bei Kap Finisterre 14. Mai und 25. Oktober 1747 (AdmiralAnson gegen de La Jonquière und Admiral Hawke gegen L'Etanduère)[88–90]. — Frankreich erschöpft 1747 [91]. — Beteiligung der holländischenMarine am Seekriege [92].[82–92]
Der Krieg in den Kolonien 1744–1748. Nordamerika.Louisbourg erobert 1745 [93]. — Erfolglose französische Expedition unterd'Anville 1746 [95]. — Die Angriffe der englischen Kolonisten auf Kanadastocken bis zum Friedensschluß [96]. — Westindien. Angriffe aufPort Louis und Santiago de Cuba, Gefecht vor Havanna 1748 (AdmiralKnowles) [97]. — Ostindien. Ausdehnung der französischen Macht; Dupleixund Labourdonnaye [99]. — Gefecht bei Negapatam 7. Juli 1746 [101]. —Einnahme von Madras [102]. — Zwist der französischen Führer [103]. —Angriff auf St. David 1747 [104]. — Angriff auf Pondichery (AdmiralBoscawen) 1748 [105].[93–106]
Der Kleine Krieg gegen den Handel 1739–1748 (Verlustean Handelsschiffen) [107].[107–108]
Schlußbetrachtungen. Einfluß des Seekrieges auf den Landkrieg[108]. — Beurteilung der Kriegführung der Gegner [110]. — Gründe,die die englische Flotte lähmten [112]. — Taktik [113]. — Über Angriffeauf feindliche Küsten [114].[108–115]
Viertes Kapitel: Der Siebenjährige See- und Kolonialkrieg zwischenEngland und Frankreich (Spanien) 1756–1763[116–206]
Die politischen Verhältnisse vor Ausbruch desKrieges. Anlässe zum Kriege und Gruppierung der Staaten [116–120].— Verhältnis des Seekrieges zum gleichzeitigen Siebenjährigen Festlandskriege[119]. — Der Bourbonische Familienvertrag [119].[116–120]
Der Verlauf des Festlandskrieges [120]. — Friedenzu Hubertusburg 15. Februar 1763 [123].[120–123]
Allgemeiner Verlauf des Seekrieges, Kennzeichnungder Kriegführung der Gegner [123].[123–127]
Frieden zu Paris 10. Februar 1763 [127]. — Friedensbedingungen(Frankreich aus Nordamerika verdrängt, in Ostindien lahmgelegt) [128].[127–129]
Die Streitmittel. Schiffsbestand in Frankreich 1756; überdie Offiziere; Schiffsverluste während des Krieges [130]. — Gleiche Angabenüber Spanien und England [130].[130–131]
Der Verlauf des See- und Kolonialkrieges. Ereignissevor der Kriegserklärung. Reibungen in den Kolonien[130]. — Französische und englische Expedition nach Nordamerika 1755[132]. — Französische Schiffe in der Biscaya aufgebracht 1755 [133]. —Frankreich nimmt Minorka 1756. Belagerung von Port Mahon [133]. —Seeschlacht bei Minorka (La Gallissonnière gegen Byng) 20. März 1756[135–138]. — Das weitere Schicksal Port Mahons während des Krieges[138]. — Bedeutung der Schlacht bei Minorka für die Geschichte der Seetaktik[139]. — Kriegsgericht über Admiral Byng [141].[131–141]
Der Krieg in den europäischen Gewässern. Erklärungdes Krieges. Bewegungen der Flotten im Atlantik und Mittelmeer 1756[141]. — Ebenso 1757. England versucht die französischen Geschwader inEuropa festzuhalten, aber drei laufen von Brest nach Amerika aus [142]. —Erfolgloser Angriff der Engländer auf Rochefort, September 1757 [143]. —Blockade der französischen Häfen und Angriffe auf diese 1758 [145]. — PlanFrankreichs, in England einzufallen 1759 [147]. — Verteilung der englischenFlotte [148]. — Auslaufen der Toulonflotte unter de La Clue und ihreVernichtung bei Lagos durch Boscawen 18. August 1759 [149]. — Le Havrebeschossen [151]. — Auslaufen der Brestflotte unter de Conflans [151]. —Ihre Vernichtung bei Quiberon durch Hawke 20. November 1759 [154]. —Die französische Marine lahmgelegt [159]. — Ereignisse 1760–1762, französischerEinfall in Irland (Freibeuter Thurot) 1760 [160]. — Einnahme vonBelle-Ile (Keppel) [161].[141–163]
Der Krieg in den Kolonien. Nordamerika. Verhältnisder englischen und französischen Kolonien zueinander [163]. — ErsterZusammenstoß im Ohiotale [164]. — Ausbruch des offenen Krieges [165]. —Ereignisse 1755–1757 [166]. — Eintreffen von Seestreitkräften 1757 [167]. —Eroberung von Louisbourg (General Amherst, Admiral Boscawen) 1758[169]. — Ereignisse auf dem Festlande 1758 [170]. — Eroberung vonQuebec (General Wolfe, Admiral Sounders) 1759 [171]. — Letzter Kampf umKanada 1760. Versuch der Franzosen, Quebec wiederzunehmen, Montrealfällt, Kanada für Frankreich verloren [174].[163–198]
Westindien: Lage der Gegner; zunächst nur Kleiner Krieg[176]. — Seegefecht bei Le Cap, Haïti, 1757 [176]. — England erobert diefranzösischen Inseln (Admiral Rodney) 1758–1762 [177–179]. — Havannaerobert 1762 (Admiral Pocock) [180].
Westafrika. England bemächtigt sich Senegambiens 1758 [182].
Ostindien. Ausdehnung der französischen Macht unter Dupleix[182]. — Unglücklicher Krieg mit der englischen Kompagnie 1751 [183]. —Dupleix abberufen 1754 [184]. — Frieden der Kompagnien 1755 [185]. —Neuer Krieg 1756 [185]. — Der Seeräuber Angria [186]. — EnglandsAusbreitung in Bengalen unter Clive, Frankreich dort vertrieben [186]. —Ereignisse in Vorderindien 1757 [188]. — Seeschlacht vor Cuddalore 29. April1759 (Pocock gegen d'Aché) [189]. — Die Franzosen nehmen St. David [191].— Seeschlacht vor Negapatam 3. August 1758 [192]. — Niederlagen derFranzosen am Lande 1759 [192]. — Seeschlacht vor Porto Novo 10. September1759; Frankreich gibt die See preis [194]. — Beurteilung d'Achés[195]. — Pondichery erobert 1761; Zusammenbruch der französischenMacht in Indien [196]. — Manila von England erobert 1762 [197].
Der Kleine Krieg gegen den Handel: Verluste der Gegner[198]. — Französische Expedition gegen Neufundland, englische gegenBuenos Aires 1762 [200].[198–200]
Schlußbetrachtungen: über Strategie; Rückblick aufden Krieg; politische und militärische Fehler Frankreichs; richtiges VorgehenEnglands [200]. — Über Taktik [204]. — Über Angriffe auffeindliche Küsten [205].[200–206]
Fünftes Kapitel: Der Nordamerikanische Freiheitskrieg 1775–1783[207–416]
Entstehung des Krieges. England und die Kolonienbis zu ihrer Erhebung: Die inneren Verhältnisse der Kolonien[206]. — Ihre Streitfragen mit England [208]. — Der Teesturm in Boston.18. Dezember 1773 [209]. — Erklärungen des Kongresses von Philadelphia1774 [210]. — Bruch mit England [211].[207–211]
England, Frankreich, Spanien bis zum Ausbruchdes Seekrieges 1778. Fragen, die den Frieden bedrohten (Frankreichbesetzt Corsica 1768; Spanien vertreibt England von den Falklandsinseln)[212]. — Englands lähmende innere Verhältnisse unter Georg III. [213]. —Choiseuls Pläne gegen England [214]. — Kriegsneigung in Frankreich;die amerikanischen Agenten (Franklin) in Paris [215]. — Bruch mit England1778 [217]. — Spaniens Beitritt 1779 (Ziele des französisch-spanischenBündnisses) [217]. — Englands Kriegserklärung an Holland 1780; die „bewaffneteNeutralität der Ostseemächte“ und ihre Ziele [218]. — Kennzeichnungund Bedeutung des Seekrieges von 1778 [219].[211–220]
Die Streitmittel. Frankreichs und Spaniens Schiffsbestand 1778,Verluste während des Krieges, Wert des Materials und Personals [220]. —Innere Geschichte der Marine Hollands von 1747 an, Stand derselben 1778,Verluste [221]. — Streitkräfte der „bewaffneten Neutralität“ [222]. —Englands Marine [222]. — Vergleich der Seestreitkräfte [223]. — Indiensthaltungenauf beiden Seiten in den einzelnen Kriegsjahren [224]. — Gründungder nordamerikanischen Marine [225].[220–226]
Der Krieg in Nordamerika bis 1778. Erstes Gefecht beiLexington 19. April 1775; englische Verstärkungen unter Howe treffenein; Erstürmung von Bunkershill 17. Juni [226]. — Vordringen der Amerikanerauf Quebec (Arnold) [227]. — Ereignisse zur See 1775 [228]. —Howe räumt Boston März 1776 [229]. — Die Unabhängigkeitserklärung derKolonien, Juli [230]. — Der Angriff der Engländer auf Charleston, Juni[231]. — Ihr Vordringen von Kanada aus; die Seenflottillen, Gefechte aufdem Champlainsee 11./13. Oktober [233]. — Howe erobert Long-Island,besetzt New York und die Narragansettbucht August/Dezember [235]. —Washington in New Jersey siegreich Dezember 1776 [238]. — Burgoynedringt 1777 von Kanada aus vor, wird 10. Oktober bei Saratoga zur Kapitulationgezwungen [238]. — Howe schlägt Washington bei Brandywine11. und erobert Philadelphia 26. September [239]. — Tätigkeit der englischenSeestreitkräfte 1777, Vorstoß auf dem Hudson [240]. — Der Handelskrieg derAmerikaner 1775/78 [241]. — Clinton, Howes Nachfolger, räumt Philadelphia1778; letzter Versuch Englands zur Versöhnung mit den Kolonien [242].[226–243]
Der große Seekrieg. Militärische Lage und Ziele der Gegnerauf den verschiedenen Kriegsschauplätzen; Anordnung der Schilderungdes Krieges [243]. — Vorgänge und Rüstungen vor Ausbruch des Krieges[246].[243–248]
Der Krieg in den europäischen Gewässern 1778.Die französische Toulonflotte (d'Estaing) segelt nach Amerika; Keppel(Personalien) nimmt französische Kriegsschiffe im Kanal [248]. — DieBrestflotte läuft unter d'Orvilliers aus; Befehle Ludwigs XVI. [250]. —Schlacht bei Ouessant 27. Juli 1778 (Keppel gegen d'Orvilliers) [251]. —Die öffentliche Meinung in beiden Ländern (Entlassung des Herzog von Chartres;Kriegsgericht über Keppel) [254]. — Bedeutung der Schlacht fürdie Seetaktik [255]. — Beurteilung der Kriegführung des Jahres 1778in Europa [257].[248–258]
Der Krieg in Nordamerika und Westindien 1778/79.Die Engländer gehen vom Delaware auf New York zurück; eine französischeFlotte (d'Estaing) trifft ein [258]. — Howe und d'Estaing vor New York[260]. — D'Estaing bedroht die Narragansettbucht [262]. — Howe undd'Estaing vor derselben; Sturm zerstreut die Flotten [264]. — D'Estaingin Boston, segelt nach Westindien [266]. — Byron folgt ihm von New York[267]. — Der Landkrieg in Nordamerika 1778/79, englische Expeditionenan den Küsten (Savannah besetzt) [268]. — Beurteilung Howes undd'Estaings [270]. —Westindien 1778: die Franzosen (de Bouillé) erobernDominica, die Engländer (Barrington) Sta. Lucia [272]. — D'Estainggreift Sta. Lucia an [274]. — 1779: d'Estaing besetzt Grenada und andereInseln [275]. — Schlacht bei Grenada 6. Juli (Byron, Personalien [275],gegen d'Estaing) [276]. — Kritik der Schlacht [278]. — D'Estaing verläßtWestindien [280]. — Kleinere Ereignisse dort (Gefecht vor Fort Royal,Martinique) [281]. — D'Estaing greift Savannah an und segelt nach Frankreich[282]. — Beurteilung des Krieges in Westindien 1778/79 [283]. — Ereignissein Westafrika 1779 [285].[258–285]
Der Krieg in Europa 1779/80. Kriegsplan und Rüstungen derVerbündeten 1779 S. [285]. — Angriff auf die Kanalinseln S. [287]. — Vereinigungund Stärke der französisch-spanischen Flotte (d'Orvilliers undCordoba) S. 2[287]. — Die englische Flotte unter Hardy (Personalien), Furchtin England vor Invasion S. [288]. — Die Flotte der Verbündeten im Kanal,gelähmt durch Gegenorder und schlechten Zustand der Schiffe S. [289]. —Rückfahrt derselben S. [290]. — Verteilung der Seestreitkräfte 1780 S. [292]. —Rodney (Personalien) siegt 16. Januar bei Kap St. Vincent über Langara undversorgt Gibraltar S. [293]. — Eine spanische Flotte (Solano) segelt nachWestindien; Cordoba nimmt einen englischen Konvoi, sonst trotz starkerFlotte untätig S. [295]. — D'Estaing in Spanien vergeblich bemüht, den Kriegzu beleben S. [296]. — Kritik des Krieges 1779/80 in Europa S. [296]. — Ausbruchdes Krieges mit Holland S. [298].[285–298]
Der Krieg in Westindien und Nordamerika 1780.Gefecht bei Monte Christi (Haiti) 20. März 1780 [299]. — De Guichen(Personalien) und Rodney treffen in Westindien ein [299]. — Stärke derFlotten [300]. — Die Schlacht bei Martinique 17. April (Rodneys Versuchzu einer neuen Taktik) [301]. — Gefechte bei Martinique 15. und 19. Mai[304]. — Eine spanische Flotte (Solano) trifft ein, bleibt aber untätig[305]. — Guichen segelt nach Europa, Rodney nach Nordamerika [306].— Solano erobert Pensacola [307]. — In Nordamerika erobern die Engländer(Clinton) Charleston [308]. — Kämpfe in Carolina [309]. — Gefechtbei Bermudainseln (de Ternay gegen Cornwallis) [309]. — Ankunft französischerTruppen (Rochambeau) bei Rhode-Island, Rodney nach Westindienzurück [310]. — Arnold fällt in Virginia ein (sein Verrat an deramerikanischen Sache) [311]. — Kritik des Krieges in Westindien undNordamerika [312]. — Schlechte Lage der Amerikaner Ende 1780 [315].[298–315]
Der Krieg in Europa 1781. Rüstungen [315]. — AdmiralDarby versorgt wiederum Gibraltar [316]. — La Motte-Picquet nimmteinen englischen Konvoi mit der Beute Rodneys von St. Eustache [319].— Die Verbündeten erobern Minorka und kreuzen wiederum erfolglos vordem Kanal [318]. — Holland tritt in den Krieg ein, Schlacht auf der Doggerbank(Hyde-Parker gegen Zoutman) 5. August [320]. — Kempenfelt vernichteteinen für Westindien bestimmten Konvoi (de Guichen) [322].— Kritik des Krieges in Europa [323].[315–324]
Der Krieg in Westindien und Nordamerika 1781.Rodney erobert St. Eustache und macht reiche Beute [324]. — De Grassetrifft ein (Personalien), Hood (Personalien) tritt ihm bei Martinique entgegen29. April [325]. — De Grasse erobert Tabago [329]. — Segelt nachNordamerika [329]. — Hood folgt [331]. — Lage in Nordamerika, Cornwallisdringt von Carolina gegen Virginia vor [331]. — Arnold fällt vonder Chesapeakebucht in Virginia ein [332]. — Das französische Geschwader(Des Touches) kommt von der Narragansettbucht, um Arnold abzuschneiden;trifft auf das englische (Arbuthnot) [333]. — Erste Schlacht vor der Chesapeakebucht(taktisch bemerkenswert) [334]. — Virginia wird der entscheidendeSchauplatz des Landkrieges; die englischen Heere vereinigen sich,die Amerikaner rücken von New York heran [335]. — De Grasse und Hoodtreffen ein [337]. — Zweite Schlacht vor der Chesapeakebucht (de Grassegegen Graves; taktisch bemerkenswert) 5. September 1781 [338]. —Kapitulation des englischen Heeres bei Yorktown (Cornwallis); der Landkriegbeendet [339]. — Die großen Flotten segeln nach Westindien zurück[340]. — Die Franzosen erobern St. Eustache [341]. — Kritik des Krieges1781 in Westindien und Nordamerika [341].[324–343]
Der Krieg in Europa 1782. Der Wechsel im englischen Ministeriumführt zur Einstellung des Krieges in Nordamerika [343]. — Rüstungenund erste Bewegungen der Flotten [344]. — Vernichtung einesfranzösischen Transportes für Ostindien durch Barrington [345]. — Diefranzösisch-spanische Flotte (Cordoba, Guichen) erfolglos vor dem Kanal[346]. — Tätigkeit der holländischen Flotte 1782 [347]. — Untergang des„Royal George“ [348]. — Die Belagerung von Gibraltar, Bau schwimmenderBatterien (d'Arçon) [348]. — Der große Angriff auf die Stadt 13. September[350]. — Howe versorgt Gibraltar [351]. — Seetreffen bei Kap Spartel (Howegegen Cordoba) [352]. — Kritik des Krieges 1782 in Europa [353].[343–354]
Der Krieg in Westindien und Nordamerika 1782.Hood und de Grasse in Westindien; Landung der Franzosen auf St. Christoffer(St. Kitts) [354]. — Schlacht bei St. Christoffer 25. Januar [355]. —Ankergefecht dort 26. Januar [357]. — Beurteilung Hoods und de Grasses[359]. — Rodney trifft in Westindien ein [360]. — Plan der Verbündeten,Jamaika zu erobern; erste Schlacht bei Dominica (Rodney gegen de Grasse)9. April [360]. — Rodney verfolgt die französische Flotte, Unfälle derselben[364]. — Zweite Schlacht bei Dominica (Les Saintes; taktisch bemerkenswert,Rodney durchbricht die feindliche Linie) [366]. — De Grasses Gefangennahme[369]. — Kritik der Schlacht [370]. — Rodney unterläßt die Verfolgung[372]. — De Grasses Beurteilung in Frankreich, sein weiteresSchicksal [372]. — Bewegungen der Flotten nach der Schlacht [373]. —Folgen der Schlacht [374]. — Der Krieg in Westindien zu Ende (Rodneyabberufen); Kritik desselben [374]. — Lage in Nordamerika Ende 1782 [375].— Der Plan der Verbündeten gegen Jamaika für 1783 kommt infolge derFriedenspräliminarien nicht mehr zur Ausführung [375].[354–376]
Der Krieg in Ostindien 1778–1783. Vorgänge in Indien 1763bis 1778 [376]. — Ausbruch des Krieges; die Engländer nehmen Chandernagoreund Masulipatam; Seegefecht vor Pondichery 10. August 1778[378]. — England verstärkt die Station (Admiral Hughes, Personalien) [378].— England im Kampfe mit Haidar Ali und den Mahratten 1778–1781 [379].— Die Franzosen benützen diese Lage nicht, Untätigkeit ihres Geschwaders(d'Orves) [380]. — Die Engländer besetzen die holländischen Plätze Negapatam1780 und Trincomali (Ceylon) 1781 [380]. — Ein französischesGeschwader (Suffren, Personalien) und ein englisches (Johnstone) segelnvon Europa zur Kapkolonie 1781 [380]. — Die Schlacht vor Porto Praya(Kapverdeninseln; Suffren gegen Johnstone) 16. April 1781 [382]. — Beurteilungder Führer [383]. — Suffren versorgt die Kapkolonie, Johnstonekommt zu spät [384]. — Suffren und Hughes in Indien, ihre Lage undihre Aufgaben [384]. — Die Schlacht bei Sadras 17. Februar 1782 (taktischbemerkenswert; Suffren greift Hughes' Linie hinten mit Übermacht an,wird aber von seinen Kommandanten nicht unterstützt) [385]. — Suffrenerreicht Pondichery, tritt mit Haidar Ali in Verbindung, Cuddalore kapituliert[387]. — Hughes segelt nach Trincomali, Suffren folgt; die Schlacht beiProvidien 12. April 1782 [388]. — Suffren befolgt den Befehl, Indien zuverlassen, nicht [390]. — Die Schlacht bei Negapatam 6. Juli 1782 S [391]. —Suffren enthebt drei Kommandanten ihres Kommandos [393]. — Seinegeschickten Maßnahmen zur Instandsetzung der Flotte [393]. — Der Landkrieggünstig für England [394]. — Hughes geht im Oktober 1782 nach Bombayund erhält Verstärkungen [397]. — Verzögerung der französischenVerstärkungen unter General de Bussy [398]. — Suffren segelt im Oktobernach Atchin, kehrt aber schon im Januar 1783 zur Koromandelküste zurück[398]. — Tod Haidar Alis; Bussy trifft ein; Suffren rüstet in Trincomali aus[399]. — Hughes kommt im April zur Koromandelküste zurück, die Engländerschließen Cuddalore zu Lande und zu Wasser ein; Suffren erscheintzum Entsatz [400]. — Die Schlacht bei Cuddalore 20. Juni 1783 [400]. —Ende des Krieges; Suffrens Rückreise nach Frankreich ein Triumphzug [402]. —Kritik des Krieges in Ostindien [403].[376–404]
Der Kleine Krieg im allgemeinen [404]. — Der Kreuzerkriegder Amerikaner [405]. — Kapitän Paul Jones in den europäischen Gewässern[406].[404–407]
Der Frieden von Versailles 3. September 1783 [407]. —Uebertriebene Ansicht von der Wirkung der Schlacht von Dominica aufden Friedensschluß [408]. — Die Friedensbedingungen [409].[407–409]
Schlußbetrachtungen über Strategie: die Ziele derVerbündeten und die sich daraus für sie ergebenden Angriffsobjekte [410].— Fehlerhafte Strategie Englands, überall einem Angriff gewachsen zusein [411]. — Fehler der Verbündeten, die Kräfte zu zersplittern und nichtum die Seeherrschaft im großen zu kämpfen [412]. — Aussprüche Mahanshierzu [414].[409–415]
Über Taktik: Die vielen rangierten Schlachten des Krieges bietenreiches Material zur Beurteilung des Standes der Taktik im vierten Abschnitte414. — Rodneys und Suffrens Versuche zur Änderung derselben [415].
Sechstes Kapitel: Nebenkriege 1740–1793[417–442]
Kämpfe mit den Barbaresken. Englands, Hollands, Frankreichsund Spaniens Maßnahmen gegen den Seeraub [417]. — Beschießungafrikanischer Städte durch die Franzosen [418].[417–418]
Der Schwedisch-Russische Krieg 1741–1743. Anlaßdes Krieges [418]. — Die Streitmittel der Gegner [419]. — Der Verlaufdes Krieges [419]. — Frieden von Abo 18. August 1743 [420]. — Ein ZusammenstoßDänemarks mit Schweden durch Rußland verhindert [420].[418–420]
Die schwedische und die russische Marine imSiebenjährigen Kriege 1756–1763. Aufstellung gemeinsamerFlotten der nordischen Staaten zur Abwehr der englischen; Beschießungenvon Kolberg 1760 und 1761 [421]. — Tätigkeit der schwedischen Schärenflottean der pommerschen Küste; Gefecht beim Reppiner Haken gegeneine preußische Flottille am 11. September 1758 [421]. — Stellung Friedrichsdes Großen zur Schaffung einer Flotte [422].[421–422]
Der Russisch-Türkische Krieg 1768–1774. Anlaß zumKriege [422]. — Die russische Ostseeflotte unter Alexej Orlow (nebstSpiridoff und Elphinstone) in Griechenland 1770; Vernichtung der türkischenFlotte bei Tscheschme 5. Juli 1770 [423]. — Orlow an der syrischenKüste; der Frieden von Kücük-Kainardschi, 21. Juli 1774, wichtig für RußlandsStellung am Schwarzen Meere [424].[422–424]
Der Russisch-Türkische Krieg 1787–1791. Anlaß zumKriege; der Verlauf des Landkrieges [424]. — Tätigkeit der russischenSchwarze-Meer-Flotte (Unterstützung der Belagerung von Otschakow 1788,Vertreibung der türkischen Flotte aus dem Schwarzen Meere 1791); derFriede von Jassi begründet Rußlands feste Stellung am Schwarzen Meere9. Januar 1792 [425].[424–425]
Der Schwedisch-Russische Krieg 1788–1790. Anlässezum Kriege; König Gustavs Plan gegen Petersburg [425]. — Die Seestreitmittelder Gegner (die „Armeeflotte“ Schwedens) [426]. — Der Aufmarschder Schweden 1788 [427]. — König Gustavs Ultimatum mit schroffenForderungen an Kaiserin Katharina; die Bewegungen der Hochseeflotten;Schlacht bei Hogland (Herzog Karl von Södermanland gegen Greigh) 17. Juli1788 [428]. — Der Schären- und Landkrieg 1788; König Gustav III. mußdie Belagerung von Frederikshamn wegen Empörung im Heere (Anjalabund)aufgeben [429]. — Erfolgloser Angriff Dänemarks auf Schweden 1788 [430].— Gründe der schwedischen Mißerfolge [430]. — Die Tätigkeit der Hochseeflotten1789; Schlacht bei Öland (Herzog Karl gegen Tschitschakoff)26. Juli 1789 [431]. — Die schwedische Flotte in Karlskrona blockiert[431]. — Der Land- und Schärenkrieg 1789 [432]. — Die Schärenschlachtim Svensksunde 24. August [433]. — Kritik des Jahres 1789 [434]. —Friedensunterhandlungen scheitern an Katharinas Forderungen; neuerPlan Gustavs für den Angriff auf Petersburg 1790 [434]. — Die Schwedenüberrumpeln Raagervik 17. März [435]. — Die Schlacht bei Reval (HerzogKarl gegen Tschitschakoff) 13. Mai 1790 [435]. — Die schwedische Küstenflottegreift Frederikshamn 15./19. Mai erfolglos an und dringt bis zur Wiborgbuchtvor [436]. — Seeschlacht in der Kronstädter Bucht 3./4. Juni (HerzogKarl gegen Kruse) [436]. — Die schwedische Hochseeflotte zieht sich indie Wiborgbucht zurück und wird nebst der Küstenflotte durch Tschitschakoffund Kruse blockiert [438]. — Durchbruch der Schweden 3. Juli 1790 [439].— Zweite Schlacht im Svensksunde 9. Juli; eine schwere Niederlage derRussen [440]. — Kritik des Jahres 1790 [441]. — Der Frieden zu Werelä14. August 1790; die Ergebnisse des Krieges [441].[425–442]
Verzeichnis der Seekriege und Seeschlachten[443]
Sach- und Namenverzeichnis[446]