Eine Gestalt tauchte im Geist vor Beiden auf, die sie vorhin gesehen. Ein baumlanger, ältlicher General, mit seinem, von Leidenschaften verwüsteten aristokratischen Geierkopf weit den kümmerlichen Neffen überragend.

„Wenn Nicolai Nicolajewitsch...“

„Ist er schon Zar?“

„Pst! Pst! Still!“

Der General schaute besorgt umher. Mauern und Pflaster hatten hier Ohren, plauderten wieder, was man von den Geheimnissen von Gatschina und Livadia wußte... Der Höfling drehte sich eine neue Zigarette.

„Der Krieg ist eine Kleinigkeit, Pawel Antonowitsch! Das Schwere ist vor ihm: der eine Federzug des Zaren!“

„Er muß!“

„...Wenn Alle um ihn einig wären! Aber diese Verdächtigen im Lande ... ist da nicht Witte? Ist da nicht Rasputin?“

Die grobknochigen Züge des Generals verfinsterten sich bei dem Namen des wundertätigen russischen Popen und Günstlings der vornehmen Petersburger Damenwelt, der beim Zaren aus- und einging. Er sagte ruhig: