„Aber Inge!“

„Nein! Nein!“

„Donnerwetter!“ sagte die kleine Frau und biß sich auf die Lippen. Es war ein bei ihr ganz ungewohnter Naturlaut.

„Also, versprich es mir, Phila! Was machst Du denn für ein sophistisches Gesicht...?“

„Ach gar nicht! Gut, wenn ich ihn von jetzt ab wiederseh’, sag ich ihm kein Wort!“

„Also dann in Gottesnamen!“ sagte Inge und folgte der Schwester. Im Studio, im Eßsaal, im Musikzimmer, im Flur sogar wimmelte es von Menschen. Eine einzige Uniform darunter. Einsam am Fenster. Das Erste, was sie sah, war Paul Isebrink. Er betrachtete das Treiben um sich mit einem nachsichtigen Lächeln, wie ein Menageriebesucher die Affensprünge und das Kakadugeflatter.

„Aber Phila!“ sagte Inge Tillesen empört und machte auf der Schwelle Halt.

„Ach, nun bist Du mal hier! Er wird Dich schon nicht beißen!“

„Pst! Pst!“