„Ich hatte hier etwas für den Vater zu besorgen!“

„Weiter nichts?“

„Nein.“

„Pst! Pst!“

Stimmen mahnten zur Ruhe. Mialkowitsch, der serbische Geigerkönig, äußerlich einem dicken Zigeuner-Primas ähnlich, strich die Saiten seiner Violine. Miß Cooper, eine Amerikanerin vom Charlottenburger Musik-Konservatorium, sang dazu mit englischer Betonung. Frau Mialkowitsch spielte das Klavier. Isebrink wartete stirnrunzelnd und ungeduldig das Ende ab. Noch im Beifallgeklatsch wandte er sich, viel schroffer als bisher, an Inge.

„Sie sind nicht gekommen, damit wir uns noch einmal sehen?“

Ein Schweigen.

„Sie haben mir nichts mehr zu sagen?“

„Wir haben uns doch, weiß Gott, ausgesprochen!“