„Gott schütze Sie, Pawel Antonowitsch! Man merkt, daß Sie acht Jahre in Transkaspien waren! Kommt zurück und hat nichts von Schjelting gehört!“

„Ein Russe?“

„Ein Russe durch und durch! Nehmen Sie sich in Acht: Sie stehen vor einem der gefährlichsten Männer Rußlands!“

Nicolai von Schjelting nickte den Herankommenden lächelnd über die Schulter zu. Er verabschiedete sich eben von einem baumlangen Flügeladjutanten aus dem Militärstaat des Zaren. Dieser Petersburger, auf dessen Antlitz der Asiatendünkel in breiten Lettern geschrieben stand, verbeugte sich beim Händeschütteln vor ihm tief. Dann wandte sich Schjelting zu den Andern und frug, sobald er den Namen des Generals erfahren:

„Nun — und die Afghanen? Sie stehen doch in Kuschk?“

„Ich befehligte dort! Aber vor zwei Jahren...“

„... kamen Sie als Älterer Gehilfe nach Bochara! Verzeihen Sie! Ich vergaß...“

„Aber woher wissen Sie überhaupt...“

„Schjelting weiß Alles!“ sagte der Hofmeister Morskoi.