Das spielte um Maître Nicolas’ nachsichtig gekniffene Mundwinkel. Er sagte, immer noch lächelnd:
„Niemand kann zwei Herren dienen, Herr von Schjelting! Ihre Göttin ist die Politik! Ich verneige mich vor Ihrem Ehrgeiz. Aber er führte Sie zu oft auf Reisen...“
„Ah ... im Dienste Rußlands! Im Auftrag des Großfürsten!“
„Ich bewundere den Pflichteifer, den Sie seiner erhabenen Person zollen. Aber man soll eine Frau von Welt nicht zu lange allein lassen, Herr von Schjelting!“
Nicolai Schjelting fuhr sich, die blauen Schatten der Schlaflosigkeit unter den Augen, mit der Hand über die Stirne und machte dann eine Bewegung, als verscheuchte er eine Fliege.
„Gut! — Wie’s beliebt...! Gott mit ihr! Kommen wir zur Sache! Wie steht es mit der Scheidung?“
„Monsieur und Madame Lambert und ihre Tochter sind einverstanden!“
„Pah — diese Krämer...,“ sagte Schjelting. Ein höhnischer Dünkel kommender Vergeltung leuchtete über sein Gesicht.
„Die Schwierigkeit liegt nur in der Form. Die Söhnchen, dieser kleine Allard und dieser kleine René, sind orthodox getauft!“