„Da: Oberstleutnant d’André: „Die Banner Frankreichs!“ Da: Oberst Arthur de Boucher: „Deutschland in Gefahr.“ Wie denn? Deutschland ist in Gefahr. In der furchtbarsten, in der je ein Land war! — — Und Ihr jauchzt nicht, Ihr Franzosen?“

„Es kommt so plötzlich! Und der Senator Humbert mahnte vor vierzehn Tagen in der Kammer...“

„Jagt diese Kammerschwätzer zum Teufel! Man wird sie überhaupt überall aufknüpfen müssen, wenn erst die Freiheit errungen ist!“

„Ah — gut! Aber ein Waffengang mit Deutschland ist kein Picnic!“

In Nicolai Schjelting schäumte die Ungeduld über. Er stellte sich breitbeinig vor den kleinen General hin. Er wiegte den Oberkörper hin und her. Er warf verächtlich den Kopf zurück. Er war jetzt verkörpertes Moskowitertum. Hochfahrende Herrschsucht.

„...Warum redet und schreibt Ihr dann seit fünfzig Jahren davon — he?“

„... weil wir uns die Schicksalsstunde Frankreichs selber wählen wollen! Man hat uns zu fragen!“

„Wir werden nach Berlin marschieren und Ihr werdet Eure Bündnispflicht erfüllen!... Belieben Sie, mein General: Wozu denn sonst überhaupt dies Bündnis?... Wozu küßt mein erhabener Herrscher seit Jahren diese dicken Advokaten, die Ihr Euch zu Präsidenten wählt? Wozu beleidigt man an solchen Tagen unsere allrussischen Ohren mit Eurer Marseillaise...?“

„Ah bah...“