„Wozu habt Ihr uns im Lauf der Zeiten fünfundzwanzig Milliarden Francs geborgt? Ah... Solche Summen giebt man nicht umsonst... Die legen Euch Verpflichtungen auf!“
„Uns?“
„Ein Schuldner wie Rußland kann verlangen, daß man sich für ihn opfert!... Für ihn ist kein Opfer zu groß!“
„Das ist stark!“
„Vertrauen gegen Vertrauen! Wir haben uns immer nur an Euch gewandt, wenn wir Geld brauchten...“
„Und dafür sollen wir uns für Euch schlagen?“
„Ja — was wird denn sonst aus Euren fünfundzwanzig Milliarden?“
Nicolai Schjelting sagte es gleichgiltig. Er stand in lässiger russischer Haltung, die Hände auf dem Rücken gekreuzt, die Papyros schief im Mund.
„Dann machen wir Staatsbankerott, mein General! Atmen auf! Denn Gott hat uns dann von unserer Schuldenlast befreit. Aber erwägen Sie: Frankreich ohne seine Zinsen! Man jagt Eure Regierung davon. Eure Advokaten, Eure Deputierten, Eure Spekulanten, alles! Die Blusenmänner werden vom Montmartre hinabsteigen!... Sie haben die Commune mitgemacht, mein General! Sie pflegen zu erzählen, daß Sie neben Gallifet...“