„Als ich heute früh aus London wegfuhr, war da noch Nebel! Aber ich möchte doch auf fünf, sechs Stunden Sonnenschein dort rechnen!“

„Sehr wohl! Aber der Krieg, Sir William! Der Krieg!“

„Oh ja ... der Krieg!“ sagte der sehr ehrenwerte Higgins und fuhr sich über die gläsernen Augen, als habe er ein verdrießliches, aber unaufschiebbares Geschäft vergessen. „Man war gestern Abend in allen Clubs der Meinung, daß er sich diesmal nicht vermeiden lassen wird!“

Daß diese Clubs in Londons Mayfair und Piccadilly lagen, erwähnte er nicht erst. Es war selbstverständlich, daß England nach dem Dinner, in Frack und weißer Binde, bei Whisky und Soda, die Weltgeschichte für die anderen Völker machte. Er streckte nachdenklich die langen, dünnen Beine und fuhr fort:

„Es wird ein rauhes Werk von drei Monaten. Aber die City hat es bereits escomptiert. Das Geschäft geht wie gewöhnlich. Es wird sich durch die Beseitigung des deutschen Handels bald sehr beleben! Nie wird Nizza und Kairo eine glänzendere Season haben als diesen Winter!“

Die Augen des Generals de Rigolet begannen zu leuchten.

„Gestern noch erklärten mir in London manche prominente Amerikaner, den Winter über in Europa zu bleiben. Sie wollen von Paris aus die Kriegsvorgänge am Rhein beobachten. Es ist etwas Neues für die Ladies, wissen Sie...“

„Ah bah — die Weiber! Wir Männer führen den Krieg! Man kommt nicht so leicht über den Rhein, Sir William!“

„Nein. Man umgeht ihn!“ sagte William Higgins lächelnd. „Wir landen, wo wir wollen! In Antwerpen. In Holstein. In Pommern!“