„Auf, Kinder Frankreichs, zu den Waffen,
Der Tag des Ruhms ist wieder da...“
England ist da... Wirft lachend Volk auf Volk in den Weltbrand. Reißt im Sturm die Erde hinter sich her. So wie der alte General seine Tochter und deren Mann in ein Nebenzimmer schleifte, wo sie allein waren. Dort kanzelte er sie puterrot und atemlos ab.
„Sehen wir zu: das ist mehr als eine Dummheit! Das ist ein Verbrechen, was in diesem Hause vorgeht!“
„Was meinen Sie, mein Vater?“
„Gottlob kam ich vielleicht noch zurecht, von einer bösen Ahnung getrieben. Seid Ihr denn von Sinnen? Wollt Ihr Euer Kind morden?“
„Wir verstehen nicht...“
„Ist denn dies der Augenblick für Ghislaine, sich von ihrem Mann zu trennen — gerade wo er im Begriff steht, die Früchte seiner unermüdlichen Opfer für Frankreich zu pflücken! Er liebt unser Frankreich. In seiner Art. Er gesteht es frei. Auf russische Weise. Man wird es ihm überschwänglich lohnen, nach dem Krieg!“
„Sollte denn wirklich der Krieg...“
„Er liebt auch immer noch diese übelberatene junge Frau, Eure Tochter! Ich merkte es an der zärtlichen Sanftmut seiner Stimme. Noch giebt es ein Zurück. Denkt an die Siegestrophäen nach dem Krieg. Wir werden diesen edelmütigen russischen Freund umarmen, die Frauen von Paris werden ihn dankbar küssen. Nur seine eigene Frau steht abseits. Eine Geschiedene. Aus freiem Willen. Eine Baronin telle et telle!... Und er wird inzwischen vielleicht Fürst...“