„Fürst?... Vater... Sie scherzen...“

„Die Zeit, die heraufsteigt, ist so groß, daß in ihr die Wunder zum Polichinellspiel werden! Nichts ist mehr unmöglich, außer einer Niederlage! Dieser unerschrockene Schjelting ist jetzt schon ein Günstling des Großfürsten, um dessen Fahnen der Sieg weht. Der Zar schaltet in den eroberten Ländern und verteilt die Würden... Madame la Princesse ... ah ... das klingt anders, meine Guten...“

„Es klingt wie ein Märchen, mein Vater!“

„Sapristi: Wir werden aus dem Märchen Wirklichkeit machen — wir! Wir mit den Waffen! Und Ihr habt die erbarmungswürdige Kurzsichtigkeit, diesem Mann den Stuhl vor die Türe zu setzen!... Parbleu... Dann jagt doch auch gleich mich, Euren alten Vater, auf die Straße!“

„Mein Gott, beruhigen Sie sich, Schwiegervater!“

„Setzen Sie sich auf Ihre Kaffeesäcke, mein teuerer Léon! Von Valorisation und brasilianischen Kursen mögen Sie Etwas verstehen. Aber mahnen Sie jetzt nicht einen alten Soldaten des Kaiserreichs zur Ruhe! Hoho! Und wenn ich auch bald Achtzig bin: ich reibe mir die Hände! Die Welt wird höllisch unruhig werden, mein Lieber! Man wird Euch Epiciers nicht fragen!“

Léon Lambert schwieg verschüchtert, innerlich unsicher, nur in Einem fest: der Sorge um Geld und Gut. Seine Frau, die Pariserin, wiederholte kopfschüttelnd:

„Madame la Princesse de Schjelting...“

Der Alte lachte.

„Vielleicht ist es nur ein Bonmot, meine Tochter! Ich weiß es nicht. Vielleicht bin ich nicht mehr dabei, wenn die Welt verteilt wird. Aber ein guter Brocken fällt für Jeden ab, der den Mut hatte, sie aus den Angeln zu heben. Das ist sicher. Nun: Ihr wischt Euch den Mund! Ihr verzichtet. Ich bemitleide Euch! Oder vielmehr dies verblendete Kind! Ja, Dich meine ich, meine Enkelin Ghislaine!“