„Weißt Du, was die Geschichte unter Brüdern kosten würde — Einhundertfünfzig Millionen täglich! Fünf Milliarden Mark in jedem Monat! So viel Geld giebt’s ja gar nicht. Das weiß jeder Fachmann. In einem Vierteljahr ist der Erdball pleite!“
„Ja — davon verstehe ich nichts!“
„Weiter: die Menschenkräfte! Zwanzig Millionen Männer in Europa unter Waffen! Ja, zum Kuckuck! Wer pflügt denn für sie? Wer steht denn für sie am Heizkessel? Hinterm Ladentisch? In der Werkstatt? Frag’ die ’mal Alle! Die wollen bei ihrer Arbeit bleiben und ihre Familien ernähren und nicht über Andere herfallen!“
„Wir Deutsche gewiß nicht!“
„Und ebensowenig die Übrigen! Glaubst Du, daß ein Bergmann in Wales oder ein Winzer in Frankreich oder ein Bauer in Rußland Krieg will?... Die denken nicht daran!“
„Die nicht, aber Andere!“
„Ja — zum Donnerwetter — verzeih’, Schwiegervater, wenn ich ’mal auf den Tisch haue — wo stecken sie denn, diese verfluchten Kerle, diese Massenmörder, diese...“
„Bei uns sicher nicht!“
„...’Raus mit der Bande!... An’s Tageslicht, daß man diese gottverlassenen Visagen ’mal sieht! Für die Gesellschaft würde sich ja die Verbrechergallerie in Kastans Panoptikum bedanken!“
„Höre, Hugo...“