Sie stockte, schöpfte tief Atem und redete entschlossen, während sie sehr blaß wurde:

„Na — und da hab’ ich mich nützlich gemacht und es Dir gebracht!“

Sie wußte, daß sie mit dem Wörtchen ‚Dir‘ ihr Lebensschicksal aussprach, und er verstand es auf der Stelle so wie sie. Sie sah es an seinem Gesicht, auf dem schon, in strengen Linien, der Ernst des Krieges lag, und darüber hin jetzt eine jähe Welle von Glück.

Küssen konnten sie sich, vor den Leuten, nicht. Er nahm nur ihre beiden Hände in die seinen und sagte:

„Endlich...“

Und sie, noch halb im Trotz und doch schon ganz ergeben:

„Na ja...“

„Ich dank’ Dir, Inge...“

Nun war sie sehr rot geworden. Jeder mußte es sehen. Auch der lange, feldgraue Leutnant und der Generalstabshauptmann mit den beiden Damen, die inzwischen herankamen. Paul Isebrink stellte hastig und verwirrt vor: