„Aber die Amerikaner sind doch deutschfreundlich... Konnten die Ihnen nicht helfen?“
„Die Deutsch-Amerikaner beim besten Willen nicht. Und die richtigen Yankees — na, die hassen uns doch — nich?“
„Auch die...?“
„Jetzt ändern sie ja wohl nun erst ihre Fabriken um. Aber von Weihnachten ab, da schicken sie den Engländern die Granaten in Schiffsladungen hinüber. Wo hat man Sie denn eigentlich abgeklappt?“
„Ich war auf einem internationalen Friedenskongreß in Paris!“
Die drei Anderen lachten. Sie glaubten, er hätte einen Witz gemacht, und Hugo Martius lachte selber mit. Der junge Bremer Seemann bastelte wieder an dem einen eisernen Fensterkreuz. Es drehte sich sonderbar leicht in seiner Hand.
„Nun wart’ ich nur noch auf die Gorillas!“ sagte er.
Ein Transportdampfer hatte nahebei auf dem Exerzierplatz hinter dem Pasteur-Institut seine Ladung von marokkanischen Hilfsvölkern an Land gesetzt. Sechs Fuß lange, blauschwarze Menschenaffen kauerten nackt am Strand. Wildblickende, nußbraune Scheichs und Scherifs in breitkrämpigen Sonnenhüten und grünbesetzten, weißen Mänteln standen dazwischen. Von einem vorbeifahrenden Dampfer winkten Hunderte von roten Käppis, blinkten krepprote Hosen unter den blauen Tuniken. Er brachte die Eiterbeule der Erde, den Abschaum der Menschheit in Soldatengestalt, das erste Regiment der Fremdenlegion aus Sidi-bel-Abbés zum Kampf gegen Deutschland.
„‚Le soleil!‘ Glückwünsche des Zaren an Monsieur Poincaré zur Verteidigung der Zivilisation gegen den Teutonismus!“