„Hoho — dieser Papa Lambert!“ sagte er kampflustig und voll Verachtung seines Schwiegersohns. „Er ist feige, nach Art der Krämer. Erst blieb er bei seinem Geldschrank in Brüssel, weil er nicht glaubte, daß die Preußen kämen. Dann, als sie da waren, floh er nur bis Antwerpen, um gleich mit den Engländern nach Brüssel zurückzukehren...“

„Nun gut...“

„Mein Freund! Antwerpen ist vorgestern gefallen. Die Öffentlichkeit darf es nicht wissen. Es ist streng verboten. Aber die Lage ist ernst... Sapristi...“

Nicolai von Schjelting biß sich finster auf die Lippen und schwieg.

„Zum Glück sind die Lamberts mit Ghislaine und Deinen Kindern schon in der Woche vorher über die Schelde hinüber nach Holland. Da sind sie nun in Sicherheit. Weiter hab’ ich nichts mehr von ihnen vernommen!“

Schjelting machte eine Handbewegung. Genug davon... Es handelte sich um die großen Dinge.

„Wie steht’s draußen?“

„Man kämpft!“

„Schwer?“

„Napoleon selber würde in Verwirrung geraten. Leipzig war dagegen eine kleine Affäre. Siebzig ein Aderlaß unter Freunden.“