„Mit dem dunkelblonden Schnurrbart und dem sonnenverbrannten Gesicht?“
„... und dem Strohhut im Genick! Er hat doch wahrhaftig die Stirne und sieht zu uns her und lächelt!“
„Er darf gar nicht nach Paris! Wilhelm hat es seinen Offizieren verboten!“
„Das ist Spionage!“
„Leider nicht!“ sagte der Oberstleutnant Grégoire vom Nachrichtendienst. „Es wurde uns von der Deutschen Botschaft amtlich mitgeteilt, daß der Hauptmann Isebrink auf vierundzwanzig Stunden zum Besuch eines Freundes Paris betreten würde!“
„Dann überwacht ihn wenigstens, parbleu!“
„Unbesorgt! Er hat schon sein Ehrengeleit, wo er geht und steht! Drei Schatten mindestens. Der Camelot da neben ihm ist einer von unsern Agenten, der Blusenmann hier auf unserer Straßenseite auch. Der alte würdige Herr im Zylinder zehn Schritte hinter ihm kontrolliert den Sicherheitsdienst!“
Paul Isebrink war draußen auf dem breiten Bürgersteig stehen geblieben, wartete, bis der Greis herangekommen war, und lüftete vor ihm den Hut. Eine Sekunde streifte dabei sein Blick die bunten Uniformen an den Fenstern des ihm wohlbekannten Cercle National.
„Jetzt läßt er sich auch noch von unserem Spitzel Feuer geben!“
„Verfluchter Kerl! Er macht sich über uns lustig!“