„Kommt er hier herüber?“

„Ja!“

„Ah — das ist dreist!“

„Wer denn nur?“ Grégoire schob ungestüm die gespannt lauernden jüngeren Offiziere vom Zweiten Büro des Nachrichtendiensts beiseite. Er war etwas kurzsichtig.

„Wer? Isebrink!“

„Isebrink! Erkennen Sie ihn nicht, mein Oberstleutnant?“

„Sapristi! Ja — das ist Isebrink!“

Draußen auf der flaggenbunten Rue de la Paix wimmelten im Sonnenschein die Pariser und ihre Gäste: Engländer, die zu vielen Tausenden mit dem König über den Kanal herübergespritzt waren, Yankees in Scharen. Nur durch seine straffe Haltung unterschied sich da einer von den Hängeschultern der Angelsachsen. Er schlenderte langsam die Diamantenstraße herab, mitten im Menschenstrom, und schaute harmlos neugierig nach rechts und links.

„Zeigen Sie ihn mir doch, Schouman!“

„Herrgott —... da drüben! In dem grauen Frühlingsanzug!“