„Erzählt!“
„Da ist nicht viel zu erzählen, Pawel Antonowitsch! Die Deutschen haben Schjelting verhext!“
„Eine Deutsche!“ sprach Korsakoff höhnisch. „In Wiesbaden. Man weiß es jetzt!“
„Nicht sie! Was gehen uns jetzt die Weiber an? Nein: die Deutschen — begreifen Sie wohl: alle Deutschen zusammen haben Schjelting verhext. Er war während ihrer Mobilmachung in Deutschland, entkam...“
„Ich weiß es...,“ sagte der General. „Nun entsinn’ ich mich: Schon damals, im September, erschien er mir verändert...“
„Er wurde tiefsinnig, zog sich auf seine Güter im Twer’schen zurück. Wir dachten: Bleibe Du da! Es geht auch ohne Dich!... Aber als nun um Weihnachten die gefährliche Schwenkung in unserem heiligen Rußland kam...“
„Ah ... die Friedensfreunde ... diese Westlichen...,“ sprach Schiraj grollend.
„... da taucht er plötzlich wieder auf ... gesellt sich eben zu ihnen ... entwickelt neue Thesen ... verwirrt die Köpfe der Unwissenden ... macht die Gutgesinnten irre ... nun... Ihr kennt ja seine glänzende Art...“
„... und was predigt er nun?“
„Deutschland ist anders, als wir dachten!... Verstehst Du wohl, Bruder! Nie werden wir es schlagen, ehe wir nicht selber anders werden!... Es sind dort Mächte, die uns fehlen...“