„Und das Volk hat wohl mit faulen Äppeln geschmissen?“
„Hurrah haben sie geschrieen!“
„Verhetzt waren sie nur!“
„Ja, wer hetzt denn nicht?“ sagte der Hauptmann Isebrink. „Herrschaften, die Welt ist ja längst wahnsinnig geworden! Ihr merkt das nur nicht so, weil Ihr nicht so herauskommt!“
Draußen auf der Straße gingen einige Notabeln an dem offenen Fenster vorüber. Sie sprachen laut und sichtlich betont Französisch.
„Giebts denn Krieg, Isebrink?“
„Wie soll ich’s wissen? Ich wundere mich jeden Tag, daß die Geschichte immer noch hält! Also Graf Vläming, Sie rufen mich gütigst, wenn Sie losgondeln wollen! Ich lasse mir unterdessen hier ein Zimmer geben und erledige einen Brief.“
„Jawohl, Herr Hauptmann!“
Oben schrieb Paul Isebrink zunächst die Adresse: „Fräulein Ingeborg Tillesen in Wiesbaden, Sonnebergerstraße 439.“ Dann weiter:
„Meine liebe Freundin!