[146] Die Milch der nicht wiederkäuenden Thiere wird durch fremde Dinge nicht so leicht verändert, gesäuert, oder geschieden, enthält nicht so viel Käse und nicht soviel Butter, als die, der wiederkäuenden; leztere läst sich auch bei diesen leichter trennen. Deshalb ist vorerst die Menschen- dann die Esels- und endlich die Pferdemilch zu empfehlen, und nur im Nothfall die Kuh- oder Ziegenmilch anzuwenden; m. s. Young de lacte part. 1. cap. 8. sect. 3. und part. 2. cap. 2. sect. 1. lemma 5.
[147] Alle andre Nahrungsmittel erregen bei Geschwächten oder Wiedergenesenden eine Art kleinen Fiebers, vermehren also das schleichende schon anwesende Fieber, (daher das Erbrechen solcher Kranken, der Schauder, und die fliegende Hizze bald nach der Mahlzeit) Milch wird ohne Fieber vom schwächsten Magen verdaut, Ch. Young de lacte part. 2. cap. 2. sect. 1. lemma 1. (Sandifort Thesaur. Tom. 2. S. 553.)
[148] Young a. a. O. lemm. 7. (S. 554.)
[149] Das mit häufigen Blutgefäsen durchwebte (dritte) Zellgewebe.
[150] Young a. a. O. lemma 9. (S. 554.)
[151] Young a. a. O. lemma 2. (S. 553.)
[152] Thom. Young de lacte (Sandifort Thesaur. disp. Tom. 2. S. 536) cap. 2. sect. 5.
[153] Wenn der Magen nicht allzuschwächlich ist, und man den Wein, der Milch wegen, vermeiden will.
[154] Das Quassienholz ist unter den bittern Droquen wohl diejenige, die am wenigsten erhizt, und deshalb hier so dienlich ist, des Rennthiermoses und der Wurzel der bittern Kreuzblume (polygala amara) nicht zu vergessen.
[155] Man nenne sie nun italienische Vergiftung oder Bergsucht.