[5] Unter Heublumen sind alle Abfälle von Heu und Grummet, als: Stengel, Blätter, Blüten und Samen zu verstehen, ja Heu und Grummet als solche selbst schon.

[6] Wer durch Regen oder sonst etwas durchnäßt wurde, soll mit dem Wasser nichts zu tun haben; es bekäme ihm nicht gut. An dieser Stelle warne ich auch davor, nach solchem Bade irgend nasse Kleider anzuziehen. Diese müssen vollständig trocken sein.

[7] Man vergleiche im dritten Teile den Aufsatz, der über den „Schweiß“ handelt.

[8] Einige detaillierte Wirkungen s. im dritten Teile bei „[Schweiß].“

[9] D. i. man wirft soviel Wasser über die Schultern hinweg, daß es den Rücken hinunterläuft und ihn abspült.

[10] Manches amüsante (heitere), auch manches recht traurige Stückchen aus so einem Badeleben ließe sich hier anfügen. Doch ich denke, besser ist schweigen als reden, wenn diese Geschichtchen auch recht viele gute Lehren enthielten. Möglich, daß ich später einmal damit dienen kann.

[11] Wiederholt steht sonst an verschiedenen Stellen, daß der Kopf nicht naß werden solle. Der Hauptgrund liegt darin, daß Landleute insbesondere mit dem notwendigen Abtrocknen es nicht genau nehmen und so sich leicht ein Übel zuziehen. Im übrigen zählt gerade der besonders bei Männern jeder Witterung ausgesetzte Kopf zu den abgehärtetsten Teilen.

[12] Kurze Haare haben für die Gesundheit, z. B. bei Anlage zu Kopfleiden, auch bezüglich der Kopfhautpflege, große Vorteile. Langes Haar ist ein schöner Schmuck, eine schöne Beigabe des Schöpfers; aber sie sollen recht gut gepflegt, reinlich gehalten und Haarbürste und Kamm nicht geschont werden. Die Nachteile kennt jede Hausmutter.

[13] Statt der beiden Holzstäbe genügt ein in der Mitte etwas zum Auflegen der Füße bereitetes Holzstück (b, [Fig. 10]), dessen Enden so bearbeitet und in die Öhren eingefügt werden, daß ein Drehen des Holzstückes und ein Ausgleiten der Füße unmöglich ist. Einfacher vielleicht stellt man in das mit heißem Wasser gefüllte Gefäß ein kleines, bis zum Rande desselben reichendes Fußschemelchen.

[14] Wer lange, fast bis zur Erde reichende Kleidung hat, umhülle damit das dampfende Holzgefäß. Dieses ist die einfachste und leichteste Art der Vornahme des Fußdampfes. Nur muß man sich nachher neu bekleiden.