Da seufzten die Alten zweimal tief auf; einmal über Graf Henrik, der glauben kann, daß seine Mutter eine tüchtige Hausfrau war, und dann über die Schwierigkeit, dies junge, unerfahrene Kind in so verwickelte Sachen einzuweihen. Fing man nur an, ihr die technischen Ausdrücke und die einzelnen Teile des Webstuhls zu nennen, so lief ihr schon alles rund im Kopf herum, geschweige denn, wenn man von »Gerstenkorn« und »Gansauge« und »Drillich« sprach.

Niemand, der die junge Gräfin sieht, kann umhin, sich darüber zu wundern, daß sie sich hat mit dem dummen Grafen Henrik verheiraten können.

Die Ärmsten, die dumm sind! Es ist hart für sie,

wo sie auch sein mögen. Am schlimmsten aber ist es für den, der dumm ist und in Wermland wohnt.

Es waren schon viele Geschichten über Graf Henriks Dummheit im Umlauf, und doch war er erst Anfang der Zwanziger. Man erzählte sich, auf welche Weise er einstmals Anna Stjärnhök auf einer Schlittenfahrt unterhalten habe.

»Du bist schön, Anna!« sagte er.

»Ach, Unsinn, Henrik!«

»Du bist die Schönste in ganz Wermland!«

»Nein, das bin ich nicht.«

»Aber die Schönste hier auf der Schlittenpartie bist du doch.«