er mir gehört. Nehmen Sie an, daß nicht Gott in jener Nacht die Wölfe sandte, und lassen Sie uns tauschen!«
»Was wollen Sie als Ersatz haben?«
Sintram grinste.
»Was ich haben will? Ach, ich bin mit wenigem zufrieden. Ich will nur das alte Frauenzimmer dort in Ihrem Schlitten haben, Fräulein Anna!«
»Satan, Versucher!« rief Anna. »Weiche von mir! Soll ich meine alte Freundin, die sich auf mich verläßt, im Stich lassen? Soll ich sie in deine Gewalt geben, damit du sie um ihren Verstand bringen kannst?«
»Nun, nun, ruhig, Fräulein Anna! Überlegen Sie sich die Sache! Hier ist ein junger, schöner Mann, und da ein altes, verlebtes Weib. Einen von beiden muß ich haben. Wen wollen Sie mir überlassen?«
Anna lachte; ein verzweifeltes Lachen. »Wollen Herr Sintram und ich hier stehen und Seelenhandel betreiben, wie man auf dem Brobyer Markt Tauschhandel mit den Pferden betreibt?«
»Ja, akkurat so! Aber wenn Fräulein Anna es vorzieht, können wir die Sache auch auf eine andere Weise angreifen. Wir können an die Stjärnhöksche Ehre denken.«
Und dann fängt er mit lauter Stimme an, seine Frau zu rufen, die in Annas Schlitten sitzt, und zum unsagbaren Entsetzen des jungen Mädchens gehorcht diese sofort, steigt aus dem Schlitten und kommt schaudernd und bebend zu ihm hin.
»Sieh, sieh! Eine gehorsame Ehefrau«, sagt Sintram. »Fräulein Anna kann nichts dagegen machen, daß sie kommt, wenn ihr Mann ruft. Jetzt hebe ich Gösta aus meinem Schlitten und lasse ihn hier. Ich verlasse ihn für