Nein, natürlich nicht. Sie hatten ja keine Kohlen gehabt, und aus Ekeby hatten sie weder Geld bekommen können, um den Köhler zu bezahlen, noch Leute, um die Kohlen zu fahren. Den ganzen Winter hindurch hatte das Werk stillgestanden.
Und dann stürzt Gösta weiter, gen Süden. Er kommt nach Hån am östlichen Ufer des Sees und nach Löfstafors tief drinnen im Walde und nach Elgfors – aber auch dort ergeht es ihm nicht besser. Nirgends haben sie Eisen, und überall scheint es die Schuld der Kavaliere zu sein, daß es sich so verhält.
Schließlich kommt er nach Elgfors, einem kleinen Eisenwerk, tief drinnen zwischen den östlichen Hügeln, einem von diesen lieblichen Orten, die immer eine lockende Macht über die Menschen besessen haben. Dort gibt es prächtige Jagd in den Wäldern und reiche Fischerei im See. Da sind Landzungen mit Birkenwäldern, auf denen man wohl in stillen Grübeleien verweilen möchte, solange der
Tag währt. Und dort herrscht eine solche Stille und ein solcher Friede, daß man nicht mehr der bekümmerten und unruhigen Welt anzugehören meint.
Aber die Mächte des Friedens, die dort herrschen, haben es immer so eingerichtet, daß der Weg dahinauf unfahrbar oder doch fast unfahrbar ist. Das sollte Gösta Berling spüren, als er und Don Juan endlich nach dem Eisenwerk hinaufgelangten.
Auf Elgfors war Gustav Bendix Verwalter. Er legt sein langes Gesicht in die ernsthaftesten Falten, als er den Zweck von Göstas Kommen erfährt.
»Sie haben wohl nichts auf den andern Werken?« fragt er.
»Nein, gar nichts!«
»Die Schurken!« ruft er aus. »Mit solchen Geschichten zu kommen. Willst du wohl glauben, daß ich ihren Eisenkarren diesen Winter hier im Walde begegnet bin? Glaub mir, Gösta, sie haben ihr Eisen schon in Göteborg.«
Da faßte Gösta Hoffnung. Er hatte sich nicht viel von Gustav Bendix versprochen, aber nun fängt er an zu glauben, daß hier Eisen ist.