»Ach nein, laß es!« sagte Sintram, »dann kann er es sehen, wenn er erwacht. Es wird ihn amüsieren.«
Und so blieb es, wie es war, und die Kavaliere dachten nicht mehr an den Hauptmann. Das Trinkgelage währte die ganze Nacht. Bei Tagesgrauen brachen sie auf. Da war zweifelsohne mehr Wein als Verstand in ihren Köpfen.
Jetzt trat die Frage an sie heran, was sie mit Hauptmann Lennart anfangen sollten.
»Wir fahren ihn nach Hause«, sagte Sintram. »Denkt doch, wie seine Frau sich freuen wird. Es wird ein Genuß,
ihre Freude zu sehen. Ich werde ganz gerührt, wenn ich nur daran denke. Laßt uns ihn nach Hause fahren.«
Sie wurden alle ganz gerührt bei dem Gedanken. Großer Gott, wie sie sich freuen würde, die gestrenge Frau auf Helgesäter!
Sie rüttelten Hauptmann Lennart, bis er erwachte, und setzten ihn auf einen der Wagen, die die müden Stallknechte schon längst vorgefahren hatten. Und dann zog die ganze Schar nach Helgesäter; einige schliefen halb und waren nahe daran, vom Wagen zu fallen, andere sangen, um sich wach zu erhalten. Sie sahen alle miteinander nicht viel besser aus als Landstreicher mit ihren schlaffen, geschwollenen Gesichtern.
Sie kamen indessen an ihren Bestimmungsort, ließen Pferde und Wagen im Hinterhof halten und stiegen mit einer gewissen Feierlichkeit die Treppe hinan. Beerencreutz und Julius führten den Hauptmann zwischen sich.
»Erwache jetzt, Lennart,« sagten sie zu ihm, »du bist jetzt zu Hause. Siehst du denn nicht, daß du zu Hause bist?«
Er riß die Augen auf und wurde beinahe nüchtern. Er war ganz gerührt, daß sie ihm das Geleite gegeben hatten.