»Meinte Er, Er habe die Verantwortung für das Hüttenwerk?«

»Ach nein!«

Aber schließlich brachte Altringer die Wahrheit doch aus ihm heraus. Sven war dageblieben, weil des Verwalters Geige im Kontor an der Wand hing. Da hatte er, solange er allein war, jeden Tag darauf spielen können.

»Ach so, Er geigt also gern?« fragte Altringer. »Komm Er, wir wollen den Verwalter bitten, Ihm seine Geige noch einmal zu leihen, dann spielt Er mir etwas vor.«

Oh, davor hatte Sven keine Angst! Er stimmte die Saiten und geigte ein altes Liedchen, das er von den Schmieden gelernt hatte.

Altringer lachte zuerst, aber bald wurde er ernsthaft. Er fühlte, der Junge legte etwas in die Musik hinein, davon der alte Gassenhauer in einer ganz neuen Weise erklang.

»Hör’ Er,« sagte Altringer, »Er soll morgen mit mir kommen. Er soll nach Stockholm und Geigenspielen lernen.«

Maja Lisa fand die Geschichte wunderschön. Aber eines konnte sie nicht verstehen; und so fragte sie, ob es ihm denn in Stockholm nicht gefallen habe? Warum er denn jetzt wieder auf Henriksberg sei?

Doch, es sei ihm sehr gut dort gegangen, erwiderte Pastor Liljecrona. Fünf Jahre lang habe er in Stockholm studieren dürfen, dann sei er aber auch ein ganzer Künstler gewesen, wenigstens insofern, als ihn im Vaterlande niemand mehr etwas lehren konnte. Altringer sei zufrieden mit ihm gewesen und habe schon gedacht, er wolle ihn ins Ausland schicken, damit er später vor keinem andern zurückzustehen brauchte.

Aber vor drei Jahren sei Sven eines Tages ganz unerwartet nach Ekeby gekommen und habe Altringer gefragt,