Zugleich legte die Großmutter den Arm um sie, und während sie noch immer schluchzte und versicherte, sie könne es nicht tun, führte Großmutter sie nach der Tür.

»Du brauchst nichts mehr zu sagen«, tröstete sie. »Der Herr Vater versteht alles. Du bist ja noch ein Kind.«

Da, als sie schon auf der Türschwelle standen, kam endlich Leben in Liljecrona.

Er trat vor und machte Großmutter die Tür auf, und als er sah, daß die Haustür auch eingeklinkt war, ging er mit hinaus und machte auch diese auf.

Als er dann sah, daß die Stufen vor dem Hause steil und für einen alten Menschen beschwerlich waren, und daß es überdies auch nach dem Brauhaus ziemlich steil abwärts führte, ging er noch weiter mit und stützte die Großmutter auf dem ganzen Wege. Dann kam noch die schwierige Treppe zu Großmutters Zimmer hinauf. Da konnte er nicht umkehren, sondern geleitete sie auch noch da hinauf.

Aber als sie dann in Großmutters Zimmer angelangt waren, schlang er plötzlich, ohne ein Wort zu sagen, beide Arme um Großmutters Hals und küßte sie auf die Wange. Und dann machte er es bei Maja Lisa geradeso. Er zog sie in seine Arme und küßte sie.

Und ohne ein einziges Wort zu sagen, war er dann verschwunden.

Aber alles, was dieser Mensch tat, kam plötzlich und überraschend, gerade wenn man es am wenigsten erwartete, so daß man nicht sich dagegen wehren konnte – –


Schließlich war es dann die Kleine und niemand anders, die die Sache zu Ende führte.