Da strich er sich eine lange Haarlocke aus der Stirn und sah an ihr vorbei nach der gegenüberliegenden Wand.

»Ach, ich weiß es selbst nicht«, sagte er. »Vielleicht hab’ ich noch etwas sagen wollen.«

Die Pfarrerstochter schwieg und machte einen Schritt nach der Türe; sie wurde ungeduldig.

Jetzt sah sie der Fremde wieder mit seinem gütigen Lächeln an.

»Ich kann die andern nicht begreifen, daß sie von hier fortgekommen sind«, sagte er.

Bei diesem Wort errötete die Pfarrerstochter; sie machte noch einen Schritt auf die Türe zu.

»Sie hätten Euch nicht hier allein lassen, sondern zum Tanze mitnehmen sollen.«

Seine Stimme hatte dabei einen so wohlwollenden Klang, daß Maja Lisa nicht ärgerlich werden konnte, und so wendete sie sich ihm wieder zu und lachte.

»Ach, nun macht mir das Alleinsein nichts mehr aus, denn jetzt bin ich glücklich. Gehet jetzt nur auch; ich bin so froh, daß sich meinetwegen niemand zu beunruhigen braucht.«

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