Aber der andre schaute sich um, ohne die Ruder zu bewegen. „Wie schön ist es heute Abend hier draußen!“ sagte er. Und das war in der Tat so. Kein Lüftchen rührte sich; mit Ausnahme des Streifens, den der Kahn gezogen hatte, lag der ganze Wasserspiegel regungslos da. Wie eine Fläche aus purem Golde leuchtete er in dem Feuerschein.

Hoch und klar wölbte sich der mit Sternen besäte dunkelblaue Nachthimmel darüber. Gegen Westen verdeckten die Schilfholme das Ufer. Dort drüben erhob sich der Omberg groß und dunkel, viel mächtiger als gewöhnlich, und er schnitt ein großes dreieckiges Stück des Himmelsgewölbes weg.

Der andre wendete den Kopf von dem Feuerschein ab und schaute sich um. „Ja, es ist schön hier in Ostgötland,“ sagte er. „Aber das beste an der Landschaft ist doch nicht ihre Schönheit.“

„Was ist denn das beste?“ fragte der Fährmann.

„Daß es von jeher eine angesehene, hochgepriesene Landschaft war.“

„Ja, das ist sehr wahr.“

„Und ferner, daß man weiß, daß es immer so bleiben wird.“

„Wie soll man das wissen?“ fragte der andre, der die Ruder führte.

Der Bauer richtete sich auf und stützte sich auf seinen Spieß. „In unserer Familie hat sich eine alte Geschichte immer wieder vom Vater auf den Sohn vererbt, und in dieser Geschichte erfährt man, wie es mit Ostgötland gehen wird.“

„Dann könntest du sie mir wohl erzählen,“ sagte der Ruderer.