„Gänserich! Gänserich!“ schrie der Junge schnell. „Flieg wieder hinauf! Es ist zu spät! Ich kann meinen Schuh nicht wieder erlangen!“

Aber drunten auf dem Wege stand das Gänsemädchen Åsa mit ihrem Bruder Klein-Mats, und sie betrachteten einen kleinen Holzschuh, der vom Himmel heruntergefallen war.

„O Klein-Mats, erinnerst du dich, als wir am Övedskloster vorbeikamen, erzählte man uns in einem Bauernhofe, man habe dort ein Wichtelmännchen gesehen, das Lederhosen und Holzschuhe angehabt habe wie ein einfacher Arbeiter. Und weißt du, wie wir nach Vittskövle kamen, erzählte uns ein Mädchen, sie habe ein Wichtelmännchen in Holzschuhen gesehen, das auf dem Rücken einer Gans davongeflogen sei. Und weißt du, Klein-Mats, als wir selbst in unsere Hütte zurückkehrten, da haben wir ein Männlein gesehen, das gerade so angezogen war und auch auf eine Gans hinaufkletterte, mit der es dann davonflog. Vielleicht ist eben jetzt dasselbe gute Wichtelmännchen da oben auf seiner Gans über uns hingeflogen, und das hat den Schuh verloren.“

„Ja, so wirds wohl sein,“ sagte Klein-Mats.

Sie wendeten den Holzschuh um und betrachteten ihn genau, denn man findet nicht alle Tage den Holzschuh eines Wichtelmännchens auf der Landstraße.

„Warte, warte, Klein-Mats!“ rief Åsa. „Hier auf der einen Seite steht etwas.“

„Ja, wirklich. Aber es sind sehr kleine Buchstaben.“

„Laß mich einmal sehen! Ja, da steht – – da steht – Nils Holgersson von Westvemmenhög.“

„Das ist das Merkwürdigste, was ich je gehört habe!“ sagte Klein-Mats.