Graufell gab keine Antwort; er blieb stehen und zog den würzigen Tannenduft ein. „Hast du mir noch mehr zu zeigen, oder habe ich jetzt den ganzen Wald gesehen?“ fragte er.
Da ging Karr mit ihm an ein großes Moor und zeigte ihm die Rasenhügel und das Bebemoor.
„Über dieses Moor hin fliehen die Elche, wenn ihnen Gefahr droht,“ sagte Karr. „Ich weiß nicht, wie sie es machen, aber trotzdem sie so groß und schwer sind, können sie darauf gehen, ohne einzusinken. Du wüßtest dir gewiß auf so schwankem Grunde nicht zu helfen; aber du brauchst es ja auch gar nicht, denn du wirst nie von Jägern verfolgt werden.“
Graufell gab keine Antwort, aber mit einem großen Satz war er draußen auf dem Moor. Es war ihm eine Freude, als er fühlte, wie die Rasenhügel unter ihm schwankten. Er lief weit hinaus und kehrte zu Karr zurück, ohne ein einziges Mal eingesunken zu sein.
„Haben wir jetzt den ganzen Wald gesehen?“ fragte er.
„Nein, noch nicht,“ sagte Karr.
Jetzt ging er mit dem Elch an den Waldessaum, wo hohe Laubholzbäume wuchsen: Eichen, Espen und Linden.
„Hier pflegen deine Stammesgenossen Laub und Rinde zu fressen,“ sagte Karr. „Sie halten dies für die beste Nahrung; aber im Ausland bekommst du jedenfalls viel besseres Futter.“
Graufell betrachtete verwundert die prächtigen Bäume, die sich wie grüne Kuppeln über ihm wölbten. Er kostete das Eichenlaub und die Espenrinde.