Wenn aber sie, die Kinder, jetzt nicht heraufgekommen wären und gepflanzt hätten, solange noch ein bißchen Erde in den Felsenspalten lag, dann wäre durch den Wind und den Regen jede Möglichkeit, daß je hier etwas gepflanzt werden könnte, vollends zerstört worden, und es hätte also niemals wieder ein Wald auf diesem Berge entstehen können.

„Ja, es ist nur gut, daß wir heraufgekommen sind,“ sagten die Kinder. „Es war wirklich die höchste Zeit.“ Und sie kamen sich ungeheuer wichtig vor.

Während die Kinder so auf dem Berge arbeiteten, waren Vater und Mutter daheim; nachdem aber einige Zeit vergangen war, hätten sie gar zu gerne gewußt, wie es den Kindern droben auf dem Berge gehe. Sie dachten, es sei natürlich nur zum Spaß, daß solche kleinen Leute einen Wald pflanzen sollten, aber es könnte jedenfalls ganz unterhaltend sein, wenn sie nachsähen, wie es da droben zugehe. Und ehe sie sich versahen, waren Vater und Mutter schon auf dem Wege nach dem Walde. Als sie den Bergpfad erreicht hatten, trafen sie mit andern Nachbarn zusammen.

„Wollt ihr hinauf zum Brandplatz?“

„Ja, wir sind eben auf dem Wege.“

„Um nach den Kindern zu sehen?“

„Ja, wir wollen hinauf und sehen, was sie da treiben.“

„Es ist natürlich nur zum Spaß.“

„Freilich, viele Bäume werden da droben nicht wachsen.“

„Wir haben den Kaffeekessel bei uns, damit sie etwas Warmes bekommen, da sie den ganzen Tag von trockner Kost leben müssen.“