„Wir wollen nach Öland, aber wir sind noch nie dagewesen,“ antwortete Akka. Sie glaubte, dies sei ein Vogel, auf den man sich verlassen könne.

„Das ist doch zu schlimm,“ sagte der Schwan. „Man hat euch auf einen falschen Weg gelockt. Ihr seid ja auf dem Wege nach Blekinge. Kommt nur mit mir, ich will euch recht führen.“

Darauf flog er mit ihnen davon, und nachdem er sie von der Vogelstraße so weit weggelockt hatte, daß sie keinen Ruf mehr hörten, verschwand er im Nebel.

Nun flogen die Wildgänse eine Weile ganz aufs Geratewohl weiter. Aber kaum hatten sie die andern Vögel wiedergefunden, als sich auch schon eine Ente an sie heranmachte. „Das beste wäre, ihr legtet euch aufs Wasser, bis der Nebel sich verzogen hat,“ sagte die Ente. „Man merkt wohl, daß ihr nicht sehr reisegewandt seid.“

Beinahe wäre es den Schelmen gelungen, Akka verwirrt zu machen. Soweit der Junge es verstehen konnte, flogen sie eine gute Weile im Kreis herum.

„Nehmt euch in acht! Seht ihr nicht, daß ihr auf und ab fliegt?“ rief ein Seetaucher im Vorbeischießen. Unwillkürlich umklammerte der Junge den Hals des Gänserichs, denn das hatte er auch schon lange gefürchtet.

Wer weiß, wann sie hingekommen wären, wenn sich jetzt nicht in der Ferne das dumpfe Rollen eines Kanonenschusses hätte hören lassen.

Da streckte Akka den Hals vor, schlug hart mit den Flügeln und flog mit voller Sicherheit weiter. Jetzt hatte sie etwas, wonach sie sich richten konnte. Die Graugans hatte ihr ja noch besonders geraten, daß sie sich nicht ganz außen auf der Südspitze niederlassen solle, weil dort eine Kanone stünde, mit der die Menschen auf den Nebel schössen. Jetzt wußte sie die Richtung, und jetzt konnte sie niemand mehr irremachen.