Bella: Laßt uns [Pfänder] spielen.

Gretchen: O ja; »Zwanzig Fragen«.

Martha Meister: Ich möchte Euch einen [Vorschlag] machen. Als Du, liebe Schwester, Annas Brief vorgelesen hattest, kam mir die Idee, wie interessant es sein müßte, wenn wir Rätsel gäben, wie Anna es getan hat in ihrem Briefe. Entschuldigt mich einen Moment, und dann werde ich Euch zeigen, was ich meine; ich will nur jenen Kasten mit Photographien holen. So, ich habe hier diese Bilder gewählt. Ich gebe Ihnen eins, Herr Louis, und auch Dir eins, Martha. Aber du mußt es niemandem zeigen, Martha; halte es fest an Dich — so, das ist recht.

Martha Parks: Kann ich es nicht einmal Louis zeigen?

Martha Meister: Nein, niemandem, Martha; wir wollen ja [gerade] raten, welche Persönlichkeit Du in der Hand hast. — Hier, Bella, nimm dieses, und dieses ist für Dich, Gretchen; — und nun möchte ich Euch zeigen, wie ich es meine:

Ich habe in meiner Hand das Bild eines Mannes; er ist alt, aber sehr freundlich und schön. Weißes Haar wallt in Locken von seinem Kopfe, der schön geformt ist. Seine Stirne ist hoch und [geistreich], seine Augen blicken mild, — ich vermute, sie sind blau, doch gewiß weiß ich es nicht, — und sein Mund ist so freundlich; der alte Herr scheint so gütig, ich möchte ihn küssen. Ihr könnt noch nicht wissen, wer es ist; — ich will euch noch ein wenig mehr sagen. Er ist kein Amerikaner, — er ist sehr berühmt, und er hat viele Jahre außerhalb seines [Vaterlandes] gelebt.

Bella: Ist es ein Deutscher?

Martha Meister: Nein.

Martha Parks: Ein Engländer?

Martha Meister: Nein.