Gretchen: Und glauben Sie nicht, Herr Doktor, daß er bei uns wieder froher werden dürfte?
Dr. Albert: Ah, mein liebes Fräulein, wenn das möglich wäre!
Gretchen: Und warum sollte es unmöglich sein, trauen Sie uns so wenig zu?
Dr. Albert: Nein, es ist nicht Mißtrauen gegen Sie, allein [nach meinen Erfahrungen] muß ich jene Möglichkeit bezweifeln.
Bella: O, Herr Doktor, wir können vieles, wenn wir wollen, und Gretchen kann alles, wenn sie will. Nicht wahr, Martha?
Martha Meister: Ja, ja — und wir alle würden ihr helfen, wir würden hören auf jedes ihrer Worte, wir würden achten auf jeden ihrer Winke; was meinst Du dazu, Gretchen?
Dr. Albert: Die Damen sind in der Tat zu gütig, allein, allein — ich fürchte, Sie mühen sich vergebens.
Gretchen: Wie wäre es, Herr Doktor, wenn wir Ihren scheuen Freund, der sich von den Freuden der Welt zurückzieht, dahin brächten, daß er selbst uns, den Damen, den Vorschlag zu einem Picknick machte?
Dr. Albert: Dann will ich Sie als meine Meisterin anerkennen; aber, mein Fräulein, können Sie [zaubern] oder Wunder tun?
Gretchen: Zuweilen. — Wollen Sie Ihren Freund bei uns einführen?